Badische Zeitung: Velotour - Unterwegs im Jura

Badische Zeitung vom 4. Juli 2019

Auf Velotour

Unterwegs im Jura
Velotour Jura
Auf Velotour durch den Jura begaben sich Mitglieder des Schwarzwaldvereins und der IG Velo. Einen Halt legten sie vor dem Schloss der Basler Fürstbischöfe ein. Foto: privat


Der Einladung des Schwarzwaldvereins und der IG Velo zu einer informativen Fahrradexkursion folgten neun Radfahrer: Zwei ließen sich auf ihren Pedelecs von Batteriestrom unterstützen, sieben traten ohne Zusatzmotor in die Pedale. Start war morgens am Weiler Rathausplatz. Die Hinfahrt bei angenehmen Sommerwetter führte zunächst über die Hügel und durch die Täler des Sundgaus, vorbei an blumengeschmückten Fachwerkhäusern bis zur Schweizer Grenze. Dort fuhr die Gruppe über die kontinentaleuropäische Wasserscheide und gelangten in das Ajoie (Elsgau), um von dort über wenig befahrene Landwirtschaftswege und ausgewiesene Fahrradwege Porrentruy (früher auch Pruntrut genannt) zu erreichen. Die Stadt beherbergte über Jahrhunderte die Residenz der Basler Fürstbischöfe, vor der natürlich Halt gemacht wurde. Vom ehemaligen Fürstenschloss auf dem nördlichen Stadthügel hatte man einen guten Überblick. Anschließend ging es per Rad auf eine kurze, von Ulrich Siemann geführte Besichtigungstour durch die festlich mit Fahnen geschmückte Stadt. Nach der wohlverdienten Pause inmitten der historischen Altstadt brach man zur Rückfahrt auf. Ohne Pannen und konditionelle Aussetzer erreichten schließlich alle nach zurückgelegten 135 Kilometern und 1100 Höhenmetern, für die man etwa sieben Stunden benötigt hatte, wohlbehalten den Ausgangspunkt.

Programm im September

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Weiler Zeitung vom 26. Juni 2019

Vom Dreiländereck aus auf Drei-Flüsse-Tour

3 Flüssetour 20.6.1923 Radler des Weiler Schwarzwaldvereins und der IG Velo Weil am Rhein waren gemeinsam auf einer mehrtägigen Tour. Start war in Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs. Zunächst ging es auf gut ausgebauten Radwegen den Oberlauf des Neckars entlang über Oberndorf, Sulz und Horb nach Rottenburg.

Von dort führte die Tour über die Hügel nach Westen nach Nagold. Der Nagold-Veloweg über Wildbad brachte die Weiler Radfahrer unter anderem nach Calw, wo es eine vollständige Fachwerkinnenstadt zu bewundern gab. Die Nagold mündet bei Pforzheim in die Enz – dort folgten die Radler dem Enzradweg Richtung Osten über Mühlacker, Maulbronn, Vaihingen, Bietigheim und Besigheim, wo die Enz in den Neckar mündet. Nach vier Tagen und vielen Besichtigungen von sehenswerten Orten und Klosteranlagen hatten die Radler 250 Kilometer zurückgelegt, größtenteils auf Radwegen.

Text: Roland Christ

Weiler Zeitung vom 4. Juli 2019

Damit es auch in der Stadt summt

Von Marco Fraune

Damit es auch in der Stadt summErster Bürgermeister Christoph Huber (3.v.r.) zeigte den Ausschussmitgliedern auf dem Friedhof die Naturwiesen. Foto: Marco Fraune

Weil am Rhein - Die Stadt setzt verstärkt auf den Insekten- und Artenschutz, der mit kleinen Maßnahmen große Wirkung entfalten soll. Beispielhaft hat dabei der Bau- und Umweltausschuss am Dienstagabend zwei Flächen auf dem Friedhof und einen langen Grünstreifen im neuen Wohnbaugebiet in Augenschein genommen.

Die Stadt will im Sinne des Artenschutzes Grünflächen umstrukturieren, erklärte Erster Bürgermeister Christoph Huber bei der Ortsbegehung. Statt kurz zu mähen soll darauf geachtet werden, die Lebensgrundlage für Falter & Co. in Schuss zu halten, was aber mit einem Mehraufwand für die städtischen Grünpfleger verbunden ist. „Dieser ist gerechtfertigt“, will Huber, dass die Stadt hier ihren Beitrag zum Artenschutz leistet.

So setze die Kommune schon jetzt kein Glyphosat ein. Auch die Friedhofsgärtner verzichteten auf Pestizide, nur gegen den Buchsbaumzünsler gehe man vor, schilderte Huber. Bei den großen Mattfeldflächen greife zudem der Trinkwasserschutz. Hier ist der Wasserverband seit längerem bemüht, zum Verkauf stehende Flächen in das Eigentum zu bekommen.

Artenvielfalt auf Friedhof

Auf dem Weiler Friedhof trägt ein Zusammenwirken von Stadt und Schwarzwaldverein bereits erste Früchte. So hatte der frühere Vorsitzende des Vereins, Hermann Künzig, beim Ersten Bürgermeister nach Flächen für Naturwiesen gefragt, die mit heimischen Samen versehen werden. Da aufgrund der veränderten Bestattungskultur hin zum kleineren Urnengrab Bereiche frei werden, wird hier nun mit zwei Naturwiesen etwas für die Artenvielfalt getan.

„Es ist nicht spektakulär. Es braucht seine Zeit“, blickte Huber auf die sich noch im Anfangsstadium befindliche Wiese. Hintergründe zum Projekt hatte Künzig noch auf der Truz-Jahreshauptversammlung geschildert (wir berichteten). Zeit zu wachsen haben die Pflanzen: In den nächsten acht bis zehn Jahren werde die Friedhofs-Wiese nicht benötigt, blickte Huber voraus.

Grün im Neubaugebiet

Aufgrund des trockenen Wetters und der späteren Samenausbringung deutlich dürftiger stellt sich aktuell noch der Ertrag einen Steinwurf entfernt mitten im Neubaugebiet Hohe Straße dar. Dort, wo eine Achse für die noch über den Läublinpark bis zur Vitra führende Tram-Verlängerung perspektivisch frei gelassen wurde, befindet sich ein Grünzug auf etwa 1000 Quadratmeter Fläche mit der zum Friedhofsbereich vergleichbaren Samenmischung.

Tulpen an Hauptstraße

Beim so genannten Straßenbegleitgrün wird mehr auf Artenvielfalt als auf einen kurzen Grünschnitt gesetzt, schilderte Huber. Zugleich achte man darauf, hier einen Bereich kurz zu halten, damit Radler freie Fahrt haben und von größeren Gewächsen nicht behindert werden. „Wir versuchen, die Grünbereiche auch im Sinne des Artenschutzes umzustrukturieren.“ Im 20er-Bereich der Hauptstraße in der Innenstadt zähle hingegen weiterhin die Optik mit selbst gezüchteten Tulplen & Co.


Badische Zeitung vom 4. Juli 2019 

Von Ulrich Senf

Sogar der Friedhof wird Bienenwiese

Auf der Suche nach Flächen, die ökologisch genutzt werden können, ist die Stadt fündig geworden / Kein Einsatz von Glyphosat

Friedhof 1

Üppiges Grün wächst auf dem Friedhof und soll bald zu einer nektarreichen Heimstätte für Bienen und andere Insekten werden.
FOTOS: Senf

WEIL AM RHEIN. Heimische Wildblumen sind wichtige Nahrung für Bienen sowie andere Insekten und sorgen damit für Artenvielfalt auch im Stadtgebiet. Die Stadt Weil am Rhein bemüht sich seit einiger Zeit, möglichst viele Flächen für die Aussaat solcher Wildblumen bereitzustellen – entlang des Straßenrands sind sie ebenso zu finden wie im Neubaugebiet Hohe Straße und nun sogar auf dem Weiler Hauptfriedhof.

„Das sieht aktuell noch nicht wirklich toll aus“, dämpft Erster Bürgermeister Christoph Huber die Erwartungen bei den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses, die am Montagnachmittag zum Ortstermin auf den Friedhof geladen waren, um sich ein Bild der Situation zu machen. Einige der Pflanzen brauchen mehrere Jahre, bis sie sich voll entwickelt haben und dann auch so wie gewünscht Blüten ausbilden.Friedhof 3 xSchilder weisen auf die besondere Qualität der Wiese hin.

Anregung kam vom Schwarzwaldverein

Auf den Weg gebracht hat die Bepflanzung auf dem Hauptfriedhof der Schwarzwaldverein. Dessen früherer Vorsitzender Hermann Künzig war Ende des vergangenen Jahres auf Huber zugegangen und hatte nachgefragt, ob die Stadt nicht noch ein paar Flächen hätte, um die Aktion „Biene Maya hat Hunger“ weiter voranzubringen. Huber zeigte sich sofort interessiert und nach einer Bestandsaufnahme stand fest, dass man zwei Flächen auf dem Friedhof freigeben könne, die zusammen immerhin 800 Quadratmeter haben. Im Frühjahr wurden die Flächen hergerichtet und eingesät, inzwischen haben sich die Kräuter und Gräser, bei denen es sich um heimsche Wildblumen handelt, die fast ausgestorben waren, gut entwickelt. Hinweistafeln des Schwarzwaldvereins bitten, die Flächen nicht zu betreten, und erklären die Aktion.


Mittelachse als Biotop

Fündig geworden ist die Stadt aber auch im Baugebiet Hohe Straße. Die breite Mittelachse, die das Baugebiet diagonal quert, ist ebenfalls mit einer solchen bienenfreundlichen Samenmischung bestückt worden. Der späterer Aussaattermin hat dafür gesorgt, dass die Blumen hier noch eher verhalten sprießen – Grund genug für die Stadträte Foege und Bayer anzumahnen, dass die Stadt auch die Pflege solcher Bereiche ernst nehmen müsse. Mit dem Aussähen oder Pflanzen alleine sie es nicht getan, wie etwa die Bäume entlang der Nordwestumfahrung zeigten, von denen viele abgestorben seien. Da komme der Stadt eine Vorbildfunktion zu, mahnten Bayer und Foege an.

Friedhof 4Weniger Mähen bedeutet höheren Pflegeaufwand

Mit dem Anlegen der Bienenwiesen ist es bei der Stadt nicht getan. Auch bei der Ausgestaltung von Kreiseln und der Pflege der Straßenränder lege man immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit, so Huber. So würde entlang der Straßen außerorts nur ein schmaler, etwa einen halben Meter breiter Streifen regelmäßig kurz gemäht. Den Rest lasse man bewusst wachsen, um Insekten Nahrung zu geben. Nur zweimal im Jahr werde der Bereich gemäht. Das Gras bleibe dann zunächst liegen, damit es aussamen könne, und erst später zusammengerecht und weggefahren. „Das ist ein viel größerer Aufwand, als wenn man mit dem Mulcher alles regelmäßig abmäht, aber wir hoffen, dass es der Natur etwas bringt“, begründete Huber die Entscheidung. Ähnlich verfahre man auch in Verkehrskreiseln und auf Verkehrsinseln.

Kein Glyphosat im Einsatz

Ausgemustert haben die Stadtgärtner auch Glyphosate und andere sogenannte Roundups, betonte Huber in diesem Zusammenhang. „Auf unseren Flächen werden die schon längst nicht mehr eingesetzt“, erklärte er. Eine Ausnahme mache man einzig bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, dem auf andere Weise bisher nicht beizukommen sei. Auf den Einsatz von Unkrautvernichtern könne der Werkhof auch dort nicht ganz verzichten, wo er im Auftrag Dritter unterwegs und an Pflegeverträge gebunden ist.



Programm im August

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Weiler Zeitung: Tag des Wanderns / Biene Maja

Weiler Zeitung vom 14. Mai 2019

„Für mich ist das Entspannung pur“

Interview - Tag des Wanderns: Roland Christ vom Schwarzwaldverein spricht über sein Hobby

Weil am Rhein - Bundesweit wird heute der Tag des Wanderns mit verschiedenen Touren und Aktionen begangen. Saskia Scherer sprach mit Roland Christ, dem zweiten Vorsitzenden des Weiler Schwarzwaldvereins, über die Bedeutung dieses Tages und das Wandern im Allgemeinen.
Tag des WandernsHeute ist Tag des Wanderns.  Foto: Kristoff Meller

Ist der Weiler Schwarzwaldverein am Tag des Wanderns unterwegs?

Ja, wir unternehmen eine Feierabendwanderung. Gleichzeitig ist es eine Gesundheitswanderung, das hatten wir übrigens noch nie. Es handelt sich um eine Kooperation mit der Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen, denn diese hat eine Gesundheitswanderführerin.

Was ist denn eine Gesundheitswanderung?

Das heißt, man rennt die Strecke nicht ab, sondern es wird auf die jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen. Sonst herrscht in der Gruppe ja immer der Drang, dem ersten Wanderer zu folgen, aber viele sind dann zu schnell unterwegs. Jeder soll in seinem Tempo gehen – so, dass es für den Kreislauf anregend ist, aber niemand überlastet wird. Unterwegs machen wir außerdem Dehnübungen, die sich auch generell in den Alltag einbauen lassen. Danach geht es auch leichter weiter.

Was macht diesen Tag besonders?

Deutschlandweit sollen Vereine und Partner des Deutschen Wandervereins mit ihren Angeboten die Attraktivität des Wanderns aufzeigen und auf das Engagement, das sich dahinter verbirgt, aufmerksam machen. Rund 20 000 ehrenamtliche Wegezeichner schaffen die Grundlage für den wachsenden Wandertourismus. Dazu gehört auch die Unterhaltung der Wanderheime. Es soll ein Sich-Erinnern sein, dass man die Natur wahrnimmt und aufnimmt, warum es wichtig ist, sie zu erhalten. Das Erleben geht nur, wenn man unterwegs ist, nicht zu Hause vor dem Fernseher. Im Schwarzwaldverein geht es ja außerdem nicht nur ums Wandern, sondern auch um den Naturschutz. Heute kommen wir zum Beispiel an dem Feld vorbei, das wir für Wildbienen angelegt haben, und werden sehen, wie sich das Projekt entwickelt hat.

Wie attraktiv ist Wandern heute noch?

Grundsätzlich sehr attraktiv – aber mehr im Freundeskreis. Wenn man sich umschaut, sind doch mehr Einzelpersonen oder kleinere Gruppen unterwegs. Das hängt gewiss auch mit der Altersstruktur in den Vereinen zusammen. Neu-Mitglieder sind nicht leicht zu finden.

Woran liegt das?

Manche meinen, im Schwarzwaldverein sind nur ältere Mitglieder. Das mag derzeit so sein, es kann sich ja aber auch nur ändern, wenn Jüngere dazustoßen. Wir bieten durchaus auch Wanderungen für 40- bis 50-Jährige an. Allerdings ist man mit Freunden natürlich auch flexibler, unsere Wandertemine im Jahresprogramm sind ja recht fix. Und Berufstätige sind natürlich zeitlich gebunden.

Roland ChristWie findet man immer neue Wanderstrecken?

Zum einen über Wanderliteratur, zum anderen gibt es viel im Internet. Derzeit sind wir auch mit der Tourist-Information dabei, Wanderungen rund um Weil zu erarbeiten, die dann auch mit „Points of Interest“ ausgestattet werden, auf denen Wissenswertes geschrieben steht. Außerdem veranstalten wir Fahrradtouren gemeinsam mit der IG Velo. Klar wiederholt sich manches, aber Streckenabweichungen sind ja auch möglich. So gibt es immer Abwechslung.

Was reizt Sie am Wandern?

Für mich ist das Entspannung pur. Ich genieße die Ruhe, aber auch den Gesang der Vögel. Außerdem mag ich die körperliche Betätigung, die tut mir gut. Und ich kann jederzeit auch alleine losgehen. In der Gruppe kommt noch der schöne Austausch untereinander dazu.

Waren Sie denn schon immer gerne in der Natur unterwegs?

Ja, schon früher mit meinen Eltern. In meiner Jugend war ich dann nicht mehr so oft unterwegs, aber später kam das Interesse zurück. Und seitdem ist das Wandern ein fester Bestandteil in meinem Leben, ebenso das Radfahren. Ich finde es einfach herrlich – vor allem jetzt im Frühling, wenn alles blüht.


Weiler Zeitung vom 14. Mai 2019

Neue Nahrungsgrundlage für die Wildbienen

Erfolgsprojekt „Biene Maja hat Hunger“ wird fortgesetzt - Samen für 600 Quadratmeter-Friedhoffläche

Weil am Rhein - Das Erfolgsprojekt „Biene Maja hat Hunger“ soll weiter Früchte tragen. Der langjährige Schwarzwaldvereins-Vorsitzende Hermann Künzig, Initiator und Triebfeder des Vorhabens, will gemeinsam mit seinen Mitstreitern die Nahrungsgrundlage für Bienen und auch Vögel erweitern. Das hat er bei der Jahreshauptversammlung des Trinationalen Umweltzentrums (Truz) unterstrichen, das bei der Aktion ebenfalls mit im Boot war.

Auf einer von der Stadt zur Verfügung gestellten Wiese am Tüllinger sind vor einem Jahr 30 000 kleine Pflanzen eingesetzt worden, die aus Wildblumensamen gezüchtet wurden. Dabei ging es den Aktiven des Schwarzwaldvereins, dem Truz und Gärtnermeister Wolfgang Sprich aus Kandern nicht nur darum, den Hunger der Wildbienen zu stillen, sondern auch insgesamt eine bessere Nahrungsgrundlage zu schaffen. „Bienen, Pflanzen und Vögel brauchen Insekten, doch dieser Kreislauf ist gestört“, erinnerte Künzig bei der Versammlung. Und die Wiese soll zumindest etwas Abhilfe schaffen – auch mit der nektarreichen Blumenwiese, deren Pflanzen es zu 70 Prozent auch über den trockenen Sommer geschafft haben, freute sich Künzig. Und: Als Anerkennung für das Engagement errangen die Ehrenamtlichen den vierten Platz beim Pflanzwettbewerb „Wir tun etwas für Bienen“.

Die Hände in den Schoß zu legen, ist aber nicht die Sache von Künzig. So ist vor kurzem nun damit begonnen worden, zirka 600 Tüten mit Blumensamen grenzüberschreitend zu verteilen. Ziel ist wiederum, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen eine Nahrungsgrundlage zu schaffen, da dies mit Geranien & Co. nicht der Fall ist. In den selbst hergestellten rautenförmigen Tütchen befinden sich Samen regionaler Wildblumenarten wie Mandelröschen, Natternkopf, Schlafmützchen oder auch von wildem Majoran.

Außerdem kann mit Unterstützung der Stadt in Person von Erster Bürgermeister Christoph Huber, der zugleich Truz-Vorsitzender ist, eine zirka 600 Quadratmeter große Freifläche auf dem Weiler Friedhof bepflanzt werden. In den nächsten 14 Tagen soll die Wildblumensaat stattfinden, kündigte Künzig an.

Biene Maja

Haben das Nahrungsangebot für die Wildbienen vor einem Jahr erweitert (v.l.): Gärtnermeister Wolfgang Sprich aus Kandern, Otto Imgrund und Hermann Künzig vom Schwarzwaldverein Weil am Rhein sowie Astrid Deek vom Trinationalen Umweltzentrum. 
Foto: Marco Fraune

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