Programm im März

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Start ins neue Wanderjahr

Daurhütte 1Die Ortsgruppenvorsitzenden Uli Nitsche und Rosemarie Lange. Foto: Wendt

Weil am Rhein/Lörrach - Zum festen Bestandteil im Terminkalender des Lörracher Schwarzwaldvereins gehört am Dreikönigstag die Wanderung zur Hermann-Daur-Hütte nach Ötlingen, um sich dort mit der Weiler Ortsgruppe zu treffen. Dieses Neujahrstreffen vor der Hütte bildete auch den Start ins neue Wanderjahr. Insgesamt rund 100 Mitglieder aus den Ortsgruppen nahmen bei kaltem, jedoch trockenem Wetter teil.

Zufrieden zeigten sich deshalb auch die Ortsgruppenvorsitzenden, Rosemarie Lange (Weil am Rhein) und Uli Nitsche (Lörrach), über die außerordentliche Resonanz. „Es werden jedes Mal mehr“, freute sich Nitsche. So waren unter anderem auch Gäste aus Grenzach-Wyhlen sowie Basel gekommen.
Daurhütte 2

Treffpunkt für die Mitglieder aus Weil war der Lindenplatz in Alt-Weil. Von dort aus ging die zweistündige Route über den Tüllinger sowie auf Lörracher Seite am Waldrand entlang zur Daur-Hütte. Die Mitglieder aus Lörrach starteten von der Wiesebrücke in Tumringen, um von dort über das Käferholz zum Zielort zu gelangen.

Noch bevor sich die Wanderer auf den Weg machten, nahmen sich eine Reihe fleißiger Mitglieder aus Weil und Efringen-Kirchen die Zeit, um einige Vorbereitungen für einen angenehmen und gemütlichen Aufenthalt rund um die Hütte zu treffen. So wurden dort Tische und Bänke aufgestellt, auf denen zur Stärkung Speisen wie verschiedene Gebäcksorten, Neujahrsbrezel sowie Getränke angerichtet waren. Zusätzliche Leckereien hatte die Lörracher Gruppe als Geschenk mitgebracht. Sehr begehrt zum Aufwärmen war auch der Glühwein, den Fritz Walter aus Efringen-Kirchen an seinem zur Hütte transportierten Gasofen kochte.

Nach etwa gut zweistündigem Aufenthalt begaben sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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Badische Zeitung vom 4. Januar 2019

Mal gemütlich, mal anspruchsvoll

Das Jahresprogramm des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein hält für jeden Wanderer interessante Angebote parat

Chanderli

Das Chanderli ziert das neue Programmheft.
FOTO: Claus Linke

WEIL AM RHEIN (BZ). Die Zahl der Mitglieder ist im vergangenen Jahr zwar wieder ein wenig geschmolzen. Das Programm, das der Schwarzwaldverein für das neue Jahr nun vorgelegt hat, ist aber dennoch erneut sehr umfangreich und auch vielfältig ausgefallen und sollte für alle, die gerne zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs sind, interessante Ausflüge bereithalten.

Rosemarie Lange, die den Vorsitz im vergangenen Jahr von Hermann Künzig übernommen hatte, sieht dem neuen Vereinsjahr jedenfalls optimistisch entgegen. Dass das Wandern im Verein etwas ist, mit dem man vor allem die älteren Semester erreicht, damit hat man sich längst abgefunden. Den 31 Abgängen standen im vergangenen Jahr neun Neuzugänge gegenüber, von denen freilich keiner jünger als 55 Jahre war. Gleichwohl hat der Schwarzwaldverein damit aber immer noch 310 Mitglieder, die sich nun wieder über einen üppig gefüllten Veranstaltungskalender freuen können. 55 Termine sind eingetragen, also im Schnitt jede Woche einer, wobei von März bis Oktober natürlich mehr geboten ist.
Das Angebot trägt der Altersstruktur der Mitglieder Rechnung. Die Werktagswanderungen – immer donnerstags – sind leicht und gemütlich und bieten sich speziell für weniger trainierte Wanderer an. Bei den Samstags- und Sonntagswanderungen sind dagegen die Wanderer mit mittlerer bis guter Kondition gut aufgehoben. Doch egal ob gemütlich oder anspruchsvoll – am Ende gibt es immer eine Einkehr, denn die Geselligkeit soll schließlich nicht zu kurz kommen.
Gut angenommen werden auch die Velotouren, die der Schwarzwaldverein seit 2014 im Programm hat. Sechsmal lädt Roland Christ dieses Jahr zu einer Ausfahrt ein. Und fehlen dürfen natürlich auch die Wanderstammtische nicht, die immer am letzten Dienstag im Monat im Stadtcafé stattfinden und von diesem Jahr an immer um 17 Uhr beginnen.
Im übrigen bietet das umfangreiche Programm natürlich auch wieder Wanderungen in weiter entfernten Gegenden, etwa in der Ortenau, im Berner Oberland, im Schweizer Jura, am Bodensee, in den Vogesen oder im Sundgau, zu denen man mit einem Bus anreist. Und vom 15. bis 22. September steht wieder eine Wanderwoche an, die diesmal ins Allgäu führt.
Der Start ins Wanderjahr steht übrigens schon an diesem Sonntag an, wenn sich die Weiler mit den Lörracher Wanderfreunden an der Daur-Hütte treffen. Die Anreise erfolgt natürlich zu Fuß, um 12 Uhr trifft man sich am Altweiler Lindenplatz zum Abmarsch.

Mehr Informationen findet man im Internet unter www.schwarzwaldverein-weil-am-rhein.de.

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Programm im Februar

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Jahresabschlussfeier des Schwarzwaldvereins

Am Samstag, den 8. Dezember, hat der Schwarzwaldverein Weil am Rhein zur Jahresabschlussfeier eingeladen. Rund 70 Mitglieder sind der Einladung gefolgt. Bei Kaffee und Kuchen und anschließendem Abendessen blickte man auf das Wanderjahr 2018 zurück. Die Vorsitzende, Rosemarie Lange, bedankte sich bei den Anwesenden für die aktive Teilnahme und Gestaltung des Vereinslebens. Einen Streifzug durch das Wanderjahr 2018 und einen Ausblick auf das Jahr 2019 machte der Wanderwart Hansjörg Aleth. So waren die Wanderwoche und die Fahrt ins Blaue die Höhepunkte des laufenden Jahres. Dank des schönen Wetters konnten alle Wanderungen durchgeführt werden. Im kommenden Jahr wird es zwei Wanderwochen geben, eine im März auf Teneriffa und die andere im September im Allgäu. Daneben stehen Werktags- und Wochenendwanderungen auf dem Programm. Das Jahresprogramm des Vereins wurde in diesem Zusammenhang verteilt und wird in Kürze auch bei der Tourist-Info in Weil am Rhein ausgelegt. Die durchgeführten und anstehenden Sonntagsradtouren wurden von Roland Christ vorgestellt. Diese werden seit nunmehr 4 Jahren in Kooperation mit der IG Velo durchgeführt. Sie erfreuen sich steigender Beliebtheit und es sind zwischenzeitlich so viele Mitradler, dass die Teilnehmerzahl ab dem Jahr 2019 begrenzt werden muss. Eine Anmeldung ist ab dem kommenden Jahr zwingend notwendig. Der Wege- und Naturschutzwart Otto Imgrund stellte anschließend seine Tätigkeit vor. Die Dokumentation des Hauptprojekts der Naturschutzgruppe „Biene Maja soll leben“ errang in einem Bundeswettbewerb den vierten Platz. Hermann Künzig, der Initiator des Projekts, stellte in einer Bildershow das Projekt und die Wanderhöhepunkte 2018 dar. Die Veranstaltung klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Roland Christ

Schwarzwaldverein belegt bei „Deutschland summt“ einen 4. Platz

Badische Zeitung vom 28. November 2018

Schwarzwaldverein belegt bei „Deutschland summt“ einen 4. Platz

Bundesweite Initiative würdigt die Aufzucht und Pflanzung von mehr als 20000 Wildblumen am Tüllinger Berg, die die Lebensgrundlage von Wildbienen verbessertBiene Maja Deutschland summt

Wildbiene  FOTO: pixelio.de

WEIL AM RHEIN (BZ). Der Schwarzwaldverein hat mit seinem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ beim aktuellen Pflanzwettbewerb der Initiative „Deutschland summt!“ einen vierten Platz errungen. Der Schwarzwaldverein hatte dieses Jahr 20 000 Wildblumen gezogen und auf einem Grundstück am Tüllinger angepflanzt, um Bienen Nahrung zu bieten.
Die Initiative „Deutschland summt!“ hatte Gemeinschaften aller Art aufgerufen, die „Schaufel in die Hand zu nehmen“ und naturferne Flächen als neuen Lebensraum für Bestäuberinsekten zu gestalten. 295 Teilnehmergruppen mit insgesamt knapp 3 100 aktiven Bürgern aus Städten und Gemeinden aller Bundesländern haben sich beteiligt.
Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hatte anlässlich seines 90-jährigen Bestehens im Dezember 2017 die Aktion „Biene Maja hat Hunger“ ins Leben gerufen. Zunächst verteilte man Wildblumensamen an die Mitglieder mit der Aufforderung, sie im Frühjahr auf Balkonen oder im Garten auszusäen. In einem weiteren Schritt fanden die Vorstandsmitglieder Hermann Künzig und Otto Imgrund in Biogärtner Wolfgang Sprich aus Kandern einen kompetenten Mitstreiter, der sich für die Beschaffung des Saatguts und die fachliche Betreuung zur Verfügung stellte. Das Trinationale Umweltzentrum (Truz) stellte für den ersten Teil der Pflanzaktion das Gewächshaus im Dreiländergarten zur Verfügung. Dort wurden die Samen von über 20 000 Wildblumen gezogen. Die Stadt Weil am Rhein stellte ein Wiesengrundstück am Tüllinger zur Verfügung, das der Schwarzwaldverein nun gepachtet hat und pflegt. Dort haben Mitglieder im Mai die mehr als 20 000 Wildblumen ausgepflanzt.
Mit dieser Aktion hat der Schwarzwaldverein nun am bundesweiten Pflanzwettbewerb von „Deutschland summt!“ teilgenommen und ist in der Kategorie „Firmen-, Institutionen- und Vereinsgärten“ auf dem 4. Platz gelandet. Dafür gab’s in Berlin nun eine Urkunde.
Im Herbst hat sich gezeigt, dass trotz der extremen Hitze und Trockenheit im Sommer, viele Pflanzen überlebt haben. Im nächsten Jahr will der Schwarzwaldverein nicht nur die ausgepflanzten Wildblumen hegen und pflegen, sondern Wildblumen in der ganzen Stadt verbreiten, wie das in anderen Städten schon vorgelebt wird. Balkone, Vorgärten und Grünflächen sollen zu blühenden Futterwiesen für die Wildbienen werden. Dabei will man erneut mit Truz und Stadtverwaltung kooperieren.

Wer mithelfen will, kann sich der Aktion anschließen oder auch erst einmal nur reinschnuppern. Wer die Initiative mit Sach- oder Geldspenden unterstützen will, kann sich an Otto Imgrund,

Tel. (0157) 73543018, wenden. Die Naturschutzgruppe trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat um 18 Uhr im Josefstüble in Weil am Rhein.


 

Weiler Zeitung vom 28. November 2018

Umwelt-Engagement zahlt sich aus

Naturschutz - Schwarzwaldverein belegt bundesweit vierten Platz beim Wettbewerb „Deutschland summt“ Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hat im Mai mehr als 20000 Wildblumen ausgepflanzt. Dieses Umwelt-Engagement ist jetzt in Berlin mit dem vierten Platz beim Bundes-Wettbewerb „Deutschland summt“ honoriert worden.

Umwelt Engagement 1

Weil am Rhein. „Lokal handeln“ lautete die Devise des Pflanzenwettbewerbs der Initiative „Deutschland summt“. Die Stiftung für Mensch und Umwelt hatte in einem ungewöhnlichen Format Gemeinschaften aller Art dazu aufgerufen, aktiv zu werden, die „Schaufel in die Hand zu nehmen“ und naturferne Flächen als neuen Lebensraum für Bestäuberinsekten zu gestalten. 295 Teilnehmergruppen mit insgesamt knapp 3100 aktiven Bürgern aus Städten und Gemeinden aller Bundesländer beteiligten sich. Die Weiler Aktion „Biene Maja hat Hunger“ Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hatte anlässlich seines 90-jährigen Bestehens im Dezember 2017 die Aktion „Biene Maja hat Hunger“ ins Leben gerufen. Gestartet wurde zunächst mit Wildblumensamen, die im Rahmen der Tombola an die Mitglieder verteilt und mit der Aufforderung versehen wurden, diese im Frühjahr auf Balkonen oder im Garten auszusäen. In einem weiteren Schritt hatte Herman Künzig zusammen mit Otto Imgrund in der Biogärtnerei Sprich in Kandern einen kompetenten Mitstreiter gefunden, der für die Beschaffung des Saatguts und die fachliche Betreuung zuständig war. Das Truz bot für den ersten Teil der Pflanzaktion das Gewächshaus im Dreiländergarten an. Dort wurden die Samen von mehr als 20000 Wildblumen gezogen. Die Stadt Weil am Rhein stellte auf Anfrage ein Wiesengrundstück am Tüllinger Panoramaweg zur Verfügung, das der Schwarzwaldverein zwischenzeitlich gepachtet hat und pflegt. Nachdem die Wiese hergerichtet war, wurden von Mitgliedern des Schwarzwaldvereins im Mai mehr als 20000 Wildblumen ausgepflanzt. Die Dokumentation dieser Maßnahmen bildete die Grundlage für die Teilnahme an dem bundesweiten Pflanzwettbewerb in der Kategorie Firmen, Institutionen und Vereinsgärten. Urkunde für vierten Platz in Berlin erhalten Bei der Preisverleihung in Berlin wurden die jeweils ersten Umwelt Engagement 2drei Plätze mit Geldpreisen prämiert. Die Aktion des Weiler Schwarzwaldvereins landete auf dem vierten Platz. Wegen des großen Engagements wurde die Aktion aber ausnahmsweise auch mit einer Urkunde prämiert. Im Herbst hat sich gezeigt, dass trotz der extremen Hitze und Trockenheit im Sommer, viele Pflanzen überlebt haben. Die Aktion ist damit für den Verein noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Jahr geht es nicht nur um die Hege und Pflege der ausgepflanzten Wildblumen, sondern um eine Verbreitung von Wildblumen in der ganzen Stadt, wie dies in anderen Städten schon vorgelebt wird. Balkone, Vorgärten und Grünflächen sollen zu blühenden Futterwiesen für die Wildbienen werden. Hierzu ist eine Zusammenarbeit mit dem Truz und der Stadtverwaltung angedacht. Gesprächstermine werden derzeit mit den Partnern gesucht.

 

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