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Presse-Echo 2014

BZ.  15.12.2014 Traubeneiche als Zeichen der Verbundenheit
BZ.  10.09.2014 DieNatur erkunden im Fahrradsattel
BZ,  17.06.2014 Attraktiv für Neumitglieder
BZ,  16.06.2014
Gemeinsame Radausfahrten
WZ, 14.06.2014 Dritter Preis eingeheimst
BZ,  17.04.2014 Gelungener Saisonauftakt
BZ,  21.03.2014 Schwarzwaldverein steigt aufs Fahrrad
BZ,  20.03.2014 Ehrungen
WZ, 20.03.2014 Ehrungen
BZ,  19.03.2014 Jahreshauptversammlung 2014
WZ, 19.03.2014 Jahreshauptversammlung 2014
BZ,  17.02.2014 Unser Verein auf der muba 
WZ, 03.01.2014 "Drei Länder, ein Gedanke - Wandern"

 
Badische Zeitung vom 15. Dezember 2014
Eine Traubeneiche als Zeichen der grenzenlosen Verbundenheit
Weiler Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins pflegt seit vielen Jahren enge Kontakte zu den Nachbarvereinen in der Schweiz und im Elsass.

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Eine fünf Meter hohe Traubeneiche pflanzten die Mitglieder des Schwarzwaldvereins anlässlich des 150-jährigen Bestehens auf dem Tüllinger. Foto: PRIVAT

WEIL AM RHEIN (BZ). Im Oktober feierten Mitglieder von fünf Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins und Wanderwege beider Basel sowie der Club Vosgien de Ferrette das 150-jährige Bestehen des Schwarzwaldvereins. Diese Jubiläumsfeier fand nun zwei Monate später, am vergangenen Freitag ihren Abschluss mit dem Pflanzen einer fünf Meter hohen Traubeneiche. Die Traubeneiche, der Baum des Jahres 2014, wurde in einer Gemeinschaftsaktion der Ortsgruppen Weil am Rhein, Lörrach, Basel und Wanderwege beider Basel am 12. Dezember in die Erde gesetzt. An einem Platz am Tüllinger Berg, an dem der Baum groß und alt werden darf, wenn er nicht daran gehindert wird. Ihr Höhenwachstum beendet die Traubeneiche nach ungefähr 200 Jahren. Dann wird sie unter guten Bedingungen ungefähr 40 Meter hoch sein. Ungestört kann sie über 1000 Jahre alt werden.

Die Kontakte und gemeinsamen Aktionen der benachbarten Ortsgruppen, auch über die Landesgrenzen hinweg, fördern das Miteinander der Mitglieder. Sie sind und bleiben auch in der Zukunft ein starker Partner für den Schwarzwald, seine Gäste und die Menschen, die hier leben.

Schon im Oktober hatte die Weiler Ortsgruppe die besondere Freude, Freunde aus Lörrach, Grenzach, Rheinfelden, aus der Schweiz und aus dem Elsass willkommen heißen zu dürfen. Die Wanderfreunde beider Basel waren ebenso zahlreich gekommen wie die Freunde vom Club Vosgien de Ferrette und die Vertreter der Ortsgruppen Lörrach, Grenzach, Rheinfelden und Basel. Selbst Rudolf Maier, Bezirksvorsitzender Markgräflerland, gab sich die Ehre. Nach einer Sternwanderung trafen alle im Ortsteil Ötlingen zusammen, um den Alphornbläsern auf dem Kirchplatz zum Begrüßungsständchen zu lauschen.

Schönstes Wetter begleitete den Empfang. Herzlich und kenntnisreich führte die Ortsvorsteherin Helene Brombacher durch das denkmalgeschützte Dorf und erzählte so manche Anekdote aus Vergangenheit und Gegenwart.

Weiter ging es in die Galerie Gerhard Hanemann, der in seinem Vortrag viel Wissenswertes erzählen konnte, wie es zur "Kunst in Ötlingen" kam. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass man heute immer häufiger auch von einem Kunstdorf spricht. Er fachsimpelt mit den Hausbesitzern des Dorfes und lässt sie aus einer großen Auswahl Kunstwerke aussuchen, die an ihren Hausfassaden ausgestellt oder in den Vorgärten aufgestellt werden könnten. Eine Besichtigung der Galerie und ein Apéro rundeten die kleine "Kunstreise" ab. Die Fortsetzung – wie könnte es in Ötlingen anders sein – begann mit der Vorstellung und Präsentation Ötlinger Weine und Einführung in die Geheimnisse neuer Züchtungen durch Dieter Rösch vom kleinsten Weingut "Vinessli". Keines der Vereinsmitglieder hatte bisher etwa einen "Helios" gekostet, einen Weißwein, der eng mit dem Riesling verwandt ist. Langjährige Versuchsreihen mit ungespritzten Reben lassen große Weine erwarten.

Natürlich wurde auch an das leibliche Wohl gedacht und die Gaumen auf das Harmonischste eingestimmt auf die Weinprobe. Grußworte wurden ausgetauscht zwischen den einzelnen Delegationen. Sie drückten Dank und Freude aus über das 150-jährige Bestehen des Schwarzwaldvereins.

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Badische Zeitung vom 10. September 2014

Die Natur erkunden im Fahrradsattel

Neuer trinationaler Radweg.

ISTEIN (mir). Am Samstag, 20. September, wird in Istein ein besonderer Radweg eröffnet: der trinationale "Natura Trail Südlicher Oberrhein". Natura Trails sind Themenwege durch europäische Schutzgebiete, die für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignet sind. Die Naturschutzgebiete am Oberrhein sind wichtige Lebensräume für zahlreiche zum Teil gefährdete Tier- und Pflanzenarten und bieten Erholung für Mensch, Tier und Natur. Sie sind mit dem Fahrrad ideal zu erreichen.

Der "Natura Trail Südlicher Oberrhein" ist 70 Kilometer lang und mit weißen Schildern, auf denen das Natura-Trail-Zeichen und grüne Pfeile aufgedruckt sind, gekennzeichnet. Er verläuft vom Basler Münsterplatz aus über Märkt auf dem Rheinuferweg zu den Isteiner Schwellen. Bei Neuenburg geht es dann über den Rhein. Über Chalampé und Ottmarsheim führt der Trail durch den Hardtwald zur Dreiländerbrücke bei Weil und von dort zurück nach Basel.

Die Naturfreunde Deutschland haben aufbauend auf den Erfahrungen aus dem österreichischen Pilotprojekt mit der Etablierung von Natura Trails begonnen. Rund 80 Natura Trails gibt es mittlerweile in Deutschland, alle sind online zu finden unter:
http://www.natura-trails.naturfreunde.de

 


 Badische Zeitung vom 17. Juni 2014

attraktiv fuer neumitglieder

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Badische Zeitung vom 16. Juni 2014

Gemeinsame Radausfahrten

Schwarzwaldverein und IG Velo

WEIL AM RHEIN (BZ). Seit April radeln der Schwarzwaldverein und die IG Velo einmal im Monat an einem Sonntag gemeinsam. Alle bisherigen Touren konnten bei Sonne und angenehmen Temperaturen mit jeweils mehr als 20 eifrigen Radlern durchgeführt werden. Nachdem die ersten Ausfahrten ohne große Anstiege auskamen, wurde es bei der letzten etwas welliger. Bis zur Grün 80, wo die Dinos den Radlern neidisch nachblickten, und einigen Kurbelumdrehungen weiter kam man auf gut ausgebauten Radwegen über Arlesheim und Dornach nach Aesch. Danach war es mit dem Rollen vorbei und die kleineren Anhöhen wurden immer höher. Mit landschaftlich reizvollen Ausblicken wurden die Radler für das schweißtreibende Vergnügen noch zusätzlich belohnt. Auf wenig befahrenen Nebenstraßen wurde der erste ernste Anstieg Richtung Ferrette bezwungen. Bei der flotten Abfahrt durch Ferrette nach Fislis konnte neue Energie aufgenommen werden, um die nächste Steigung zu bewältigen. Mit einem Blick auf das Markgräflerland wurden die Höhen des Sund gaus verlassen und der letzte Teil der Tour Richtung Weil am Rhein in Angriff genommen. Erschöpft, aber zufrieden verabschiedete man sich bis zur nächsten am Sonntag, 6. Juli, mit Treffpunkt um 9 Uhr am Rathausplatz in Weil am Rhein. Auch Nichtmitglieder der beiden Vereine können teilnehmen. Info: http://www.schwarzwaldverein-weil-am-rhein.de und http://www.igvelo.de Ortsgruppe Weil

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Weiler Zeitung vom 14. Juni 2014

Dritten Preis eingeheimst

Schwarzwaldverein Weil am Rhein

Unter 230 Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins belegte die Ortsgruppe Weil am Rhein den dritten Platz in der Mitgliederwerbung für das Wanderjahr 2013. In Zeiten allgemeinen Mitgliederschwunds und Überalterung der Vereine freut sich die Ortsgruppe Weil am Rhein über jedes neue Mitglied. Allein an dem Anstieg der Teilnehmer an Wanderungen und Velofahrten (mit der IG Velo Weil am Rhein) in den letzten Jahren lässt sich ermessen, mit welcher Aktivität sich die neuen Mitglieder einbringen.

In Freiburg wurden anlässllch der Jubiläumsfeier „150 Jahre Schwarzwaldverein“ die Auszeichnungen und Preise nach Lahr, Birkenfeld, Weil am Rhein und Ettlingen vom Hauptverein vergeben. Die Ortsgruppe Weil am Rhein warb im Vorjahr 45 neue Mitglieder. Gerechnet auf die Mitgliederzahl von Anfang des Jahres 2013 ist das ein Zuwachs von 13 Prozent. Berücksichtigt man die Abgänge durch Umzug, Alter und Krankheit, so ergibt sich ein Zuwachs des Mitgliederstands von insgesamt sieben Prozent. Der Vorstand dankt allen Mitgliedern für ihre erfolgreiche Werbung und freut sich über die rege Beteiligung der „Neuen“ am Vereinsleben.

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Badische Zeitung vom 17. April 2014
83409653Treffpunkt Rathausplatz: Aktive des Schwarzwaldvereins und der IG Velo gingen von hier aus gemeinsam auf Tour. Foto: Privat

Gelungener Saisonauftakt
Mit 22 enthusiastischen Velofahrern eröffneten die IG Velo und der Schwarzwaldverein am ersten Aprilwochenende (06.04.2014) gemeinsam die diesjährige Radsaison. Im Anschluss an die kurzen Begrüßungsworte durch den Vorsitzenden des Schwarzwaldvereines, Hermann Künzig, ging es vom Treffpunkt auf dem Weiler Rathausplatz aus durch die Langen Erlen zum "Joggeli" in Basel. Einige Kurbelumdrehungen später erreichten die Ausflügler auf gut ausgebauten Radwegen über Muttenz und Pratteln Kaiseraugust. Nach einer kurzen Rast radelte die Gruppe auf ruhigen Nebenstraßen in Richtung Giebenach und Olsberg, vorbei am Stift Olsberg, einem ehemaligen Kloster der Zisterzienserinnen, das heute als Schulheim genutzt wird. Anfangs war die Steigung verführerisch moderat, jedoch kurz danach galt es schweißtreibende Tretarbeit zur Anhöhe nach Schöneberg zu leisten. Eingebettet zwischen dem Fricktal und den Baselbieter Hügeln und Wäldern, konnte die herrliche Aussicht genossen werden. Auf einer schmalen, kurvigen Straße führte die schwungvolle Abfahrt nach Magden, wo es wieder entlang des Rheins in Richtung Weil ging. Beide Weiler Vereine wollen in Kooperation in diesem Sommer weitere gemeinsame Radtouren anbieten, zu denen auch Nichtmitglieder willkommen sind. Infos gibt es im Netz unter http://www.igvelo.de Ortsgruppe Weil am Rhein und unter http://www.schwarzwaldverein-weil-am-rhein.de

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Auszug aus der Badischen Zeitung vom 21. März 2014

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Auszug aus der Badischen Zeitung vom 20. März 2014
Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung am 16. März 2014

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Auszug aus der Weiler Zeitung vom 20. März 2014
Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung am 16. März 2014

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Auszug aus der Badischen Zeitung vom 19. März 2014
Jahreshauptversammlung am 16. März 2014

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 Auszug aus der Weiler Zeitung vom 19. März 2014
Jahreshauptversammlung am 16. März 2014
Insgesamt 480 Kilometer erwandert

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Der Vorstand: Hermann Künzig (Vorsitzender), Ulrich Borocco, Horst Stöckert, Iris Beierer, Antonia Duttenhöffer, Rudolf Sütterlin,
Hilda Senn, Ursula Sütterlin, Rosemarie Lange und Hansjörg Aleth (von links) Foto: Norbert Sedlak

Weil am Rhein (nos). Beim Schwarzwaldverein wurde das bewährte Team um den Vorsitzenden Hermann Künzig einstimmig bestätigt. Der Schwarzwaldverein feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen, der Ortsverein Weil ist dagegen deutlich jünger, bemerkte der Vorsitzende bei der Begrüßung der knapp 100 Teilnehmer im katholischen Gemeindehaus.

Wandern ist das ideale Wohlfühlprogramm für Körper und Geist, und der grenzüberschreitend aktive Verein ist auf einem guten Weg. Im vergangenen Jahr konnte ein Mitgliederzuwachs von 22 Personen verbucht werden, freute sich Hermann Künzig, der das vergangene Jahr Revue passieren ließ. Der erstmals angebotene Erste Hilfe Kurs zeigte deutliche Lücken in der sofortigen Hilfeleistung auf. Für die Teilnehmer war er sehr hilfreich und wird jedem Mitglied empfohlen. Die Präsenz an der zehntägigen Mustermesse Basel war erfolgreich. Für das Jahresprogramm 2014, das unter dem Motto „Drei Länder, ein Gedanke – Wandern“ steht, wurden von den bewährten Kräften wieder herrliche Wandervorschläge und Touren erarbeitet.

Das aufwendige Pflegen, Hegen und Markieren der Wanderwege sei eine enorme Belastung. Insgesamt seien von den Weilern 182 Kilometer zu betreuen. Die Wegewarte seien zwar permanent unterwegs, aber bedingt durch Vandalismus komme es immer wieder zu Schäden und entsprechenden Reklamationen, wenn ein Schild verdreht oder entfernt wurde, teilte Künzig mit. In diesem Zusammenhang werden nun, wie in andernorts bereits praktiziert, Paten für etwa zehn Kilometer lange Wegeabschnitte gesucht. Diese sollten in unregelmäßigen Abständen kontrolliert und Auffälligkeiten sollten gemeldet werden.

Abschließend dankte der Vorsitzende allen Vorstandsmitgliedern, Helfern und allen Wanderern für ihr Engagement. Gemäß dem Motto des Vereins „Mach mit, bleib fit!“ rief Wanderwart Hansjörg Aleth die 50 Wanderungen mit einer Gesamtlänge von 480 Kilometern und 9485 Höhenmetern in Erinnerung. Dank zahlreicher Spenden konnte Kassiererin Rosemarie Lange von einem leichten Plus in der Kasse berichten.

Keinerlei Probleme bereitete dem Bezirksvorsitzenden Rudolf Maier sein Amt als Wahlleiter. Bis auf Wegewart Albert Brändlin stellten sich alle Amtsinhaber wieder zur Verfügung und wurden unter Beifall wiedergewählt.

Grußworte sprachen Norbert Adam für die Stadt, Uli Nietsche von der Ortsgruppe Lörrach, Jean-Louis Schiro sowie deren neuer Präsident Jean-Luc Blauel vom befreundeten Club Vosgien de Ferrette sowie Rolf Herter, Geschäftsführer vom Verein „Wanderwege beider Basel“.

Termine: 150 Jahre Schwarzwaldverein: Jubiläumsveranstaltung in Freiburg mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

1. Vorsitzender Hermann Künzig, 2. Vorsitzender Horst Stöckert, Wanderwart Hansjörg Aleth, Werktagswanderungen Iris Beierer, Schriftführerin Protokolle Ursula Sütterlin, Naturschutzwart Wolfgang Buttler, Kassiererin Rosemarie Lange, Wegewarte Rudolf Sütterlin, Ulrich Borocco (für Albert Brändlin) und Hans Görres, Beiräte Antonia Duttenhöffer und Hilda Senn.

Information und Kontakt: www.schwarzwaldverein-weil-am-rhein.de, Hermann Künzig, Leopoldstraße 19, 79576 Weil am Rhein, Tel. 797108, E-Mail:
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 Badische Zeitung vom Montag, den 17. Februar 2014
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Unser Verein auf der muba

Alt und doch immer brandaktuell

Basler Mustermesse wartet dieser Tage mit 600 Ausstellern, vielen Präsentationen, Shows und Fachgesprächen auf
Von unserer Mitarbeiterin Katharina Bartsch

muba

 
BASEL. Lederjacken anprobieren, sich den perfekten Golfschwung erklären oder die Schuhe polieren lassen und das Alles innerhalb kürzester Zeit und auf wenigen Quadratmetern — das geht so an der Muba in Messe in Basel. Gut 600 Aussteller präsentieren auf der ältesten Publikumsmesse der Schweiz bis zum nächsten Sonntag ihre Produkte und Dienstleistungen und das kompakt und zentriert in der Messehalle 2.

Der größere und sehr viel traditionellere Bruder der Lörracher Regio-Messe bietet dem Besucher vom grünen Stein über diverse Putzmittel, Staubsauger und Bügeleisen, Küchengeräte und -helfer im Bereich "Zuhause" alles, was das Leben im Haushalt leichter macht. Hier finden sich knallbunte Silikonküchenhelfer neben Schneidegeräten, mit denen man eine Kartoffel "in die schönste Pommes, die sie je gesehen haben" verwandeln kann, wie eine Ausstellerin den Zuschauern an ihrem Stand versichert.

Sich Produkte zeigen und vorführen zu lassen, ins Gespräch zu kommen und selbst auszuprobieren — das sind Merkmale der Messe Basel. Überall gibt es etwas zu probieren und zu versuchen, egal ob Deftiges, wie Wurst und Käse, oder Süßigkeiten, wie getrocknete Früchte, Gummibärchen und Schokolade im Genusssektor. Wer es da einmal eine Stufe schwieriger versuchen möchte, ist am Stand des Behindertenforums der Region Basel richtig. Hier kann man mit Hilfe einer Augenbinde eine Kostprobe des Dunkelrestaurants "Blinde Kuh" bekommen. Ein Löffel nur und dann die Frage: Was haben Sie gerade gegessen? Bei jemandem, der das Auge sonst immer beim Essen mitbenutzen kann, ist es nicht verwunderlich, dass die richtige Antwort nicht sofort kommt, sondern — wenn überhaupt — etwas länger auf sich warten lässt.

Neben vielen Ausstellern aus der Schweiz gibt es an der Messe Basel auch in diesem Jahr Aussteller aus Deutschland, aus Südbaden und dem Kreis Lörrach. "Mega-Küchen" aus Binzen ist schon das fünfte Jahr in Folge vertreten und Marktleiter Thomas Schmidt hat bisher gute Erfahrungen gemacht. "Wir müssen allerdings im Voraus viel reinstecken, die Grundmiete für den Stand ist sehr hoch" , erzählt Schmidt. Daher habe man den Stand im Vergleich zum Vorjahr verkleinert. Die Muba nutze man, um auch über die Grenze hinaus bekannt zu werden und präsent zu sein.


Dass grenzüberschreitende Arbeit wichtig ist, wird wohl kaum anderswo deutlicher als im Bereich "Leben" , wo sich der Schwarzwaldverein Weil gemeinsam mit den Wanderwegen beider Basel, Baselland Tourismus, den Naturfreunden Schweiz und dem Regionalen Orientierungslauf-Verband Nordwestschweiz präsentiert. Der Verein und sein Vorsitzender Hermann Künzig sind zum zweiten Mal an der Mustermesse dabei und sehen das positiv. "Wir haben grenzüberschreitende Wanderwege, da ist es sinnvoll, mit den Vereinen aus der Schweiz einen Stand zu machen" , erklärt Künzig. So profitieren die Vereine voneinander, nicht nur was Mitglieder, sondern vor allem auch, was Erfahrungen angeht.

Wer nun beim Besuch der Messe neben den Ständen Abwechslung braucht, der ist an der "muba-Bühne" im Bereich "City" richtig. Hier gibt’s den ganzen Messetag über Präsentationen, Fachgespräche und Shows. Die Modenschau etwa ist sehr beliebt: Hier wird den Messebesuchern aktuelle Mode von bekannten und weniger bekannten Designern präsentiert. Das Gute daran - es handelt sich um "Streetwear" , also Mode, die sich auch jenseits des Laufstegs tragen lässt.

Auch Kinder kommen bei der Muba auf ihre Kosten. Am Stand der Nachwuchsförderung in Technik und Naturwissenschaften (tun) Basel etwa gibt es allerlei Experimente zum Ausprobieren und Mitmachen. Im Innenhof der Messehalle ist außerdem der Tierpark Weihermättli mit einem Heuturm und Streichelzoo vertreten. Zwei Esel, Zwergziegen und zwei Mutterschafe mit ihren neugeborenen Lämmchen, von denen "Sotschi" wohl eine Hommage an die parallel stattfindenden Olympischen Spiele ist, locken hier zu haptischen Welterfahrungen.

Die Muba im Messeareal in Kleinbasel ist bis 23. Februar täglich von 10 bis 20 Uhr offen (am Schlusstag bis 18 Uhr).
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Weiler Zeitung vom 3. Januar 2014

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