Bericht über die Wanderwoche in der Pfalz.
In der letzten Septemberwoche war der Schwarzwaldverein bei seiner jährlichen Wanderwoche in der Pfalz unterwegs.
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Unter der Führung von Hansjörg und Renate Aleth wurden von Ludwigswinkel aus, bei idealem Wanderwetter immer 2 unterschiedlich lange Touren durchgeführt. Das Dahner Felsenland mit seinen roten und gelben Buntsandsteinfelsen inmitten grüner Wälder ist charakteristisch für die Region und bietet immer wieder beeindruckende Aussichten. Die markanten Felsformationen weisen teils skurrile Formen auf und haben auch entsprechende Bezeichnungen wie Braut und Bräutigam, Jungfernsprung oder Geierstein. Immer wieder haben diese die Fantasie der Menschen angeregt und es sind zahlreiche Mythen, Sagen und geheimnisvolle Geschichten erzählt worden. Die Wanderungen führten dementsprechend auch zu einigen dieser Felsformationen. Am Ende der Woche waren sich alle einig, dass es eine gelungene Wanderwoche unter kundiger Führung war und freuen sich auf das nächste Jahr.
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Futter für Biene Maja und Freunde

Badische Zeitung vom 3. Mai 2018

Schwarzwaldverein und Truz fördern Wildbienen sowie Insekten

Von Herbert Frey

Biene Maja

Wildbienen und Insekten verlieren immer mehr natürlichen Lebensraum. Dem wollen Wolfgang Sprich, Otto Imgrund, Hermann Künzig und Astrid Deek (von links) entgegenwirken.   FOTO: Frey

 WEIL AM RHEIN. Im Gewächshaus beim Sundgauhaus warten rund 10000 Wildblumen- und Kräutersetzlinge darauf, ausgepflanzt zu werden. Sie wurden im Rahmen des Projekts „Biene Maja hat Hunger“, das die Weiler Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins lanciert hat, von Gärtnermeister Wolfgang Sprich gezogen. Ziel ist es, damit bedrohten Wildbienen und anderen heimischen Insekten Nahrung zu bieten.

Initiiert hat das Projekt der langjährige Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Hermann Künzig, der nun gemeinsam mit Otto Imgrund das Amt des Naturschutzwarts innehat. In Pflanzenexperte Wolfgang Sprich, dem der Erhalt ursprünglicher Naturräume sehr am Herzen liegt, und Astrid Deek, der Fachbereichsleiterin für grenzüberschreitenden Naturschutz beim Trinationalen Umweltzentrum, fanden sie rasch Mitstreiter.
Um dem Verschwinden der für das Markgräflerland einst typischen Streuobst- und Blumenwiesen entgegenzuwirken, die Wildinsekten ausreichend Nahrung boten, ließen sich Künzig und Imgrund von der Saatgutfirma Rieger-Hofmann Samen von Blumen und Kräutern zusammenstellen, die genau zu den Markgräfler Böden passen. 24 Arten wie Wiesen- und Ackerglockenblume, gewöhnliches Ferkelkraut, Wiesensalbei, gewöhnlicher Thymian oder nickende Kratzdistel zieht man seit März in den Gewächshausbeeten.
Als Versuchsfläche für das Auspflanzen stellt die Stadt eine Wiese am Tüllinger unterhalb der Ottilienkirche zur Verfügung. Dort haben die Projektverantwortlichen eine Teilfläche vertikutiert und gekalkt, eine zweite Fläche nur vertikutiert und einen drei Meter breiten Streifen unbearbeitet gelassen und lediglich gemäht. Auf allen drei Böden, die am Panoramaweg liegen, sollen nun etwa 100 Wildblumen und Kräuter pro Quadratmeter angepflanzt werden. Erster Pflanztermin, zu dem Freiwillige willkommen sind, ist am 5. Mai (siehe Artikelende).
„Wir wollen dann die Entwicklung auf diesen Flächen beobachten und so herausfinden, welche Bodenbeschaffenheit ideal ist“, sagt Wolfgang Sprich. Denn das Projekt zum Wohle der unverzichtbaren Bestäuber soll nachhaltig sein. Damit, so Hermann Künzig, fördere man auch die ebenfalls bedrohte heimische Vogelwelt, für die Insekten im Sommer eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellen.
Und nicht zuletzt will man mit dem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ die Bevölkerung sensibilisieren und anregen, in Privatgärten und auf Balkonen wieder stärker auf heimische Blumen- und Kräuterarten, die dauerhaft blühen, zu setzen. Dazu bedürfe es beim Kauf in Baumarkt und Gärtnerei intensiver Beratung und Information, weiß Wolfgang Sprich. Denn gängige Samentütchen mit Wiesenblumenmischungen, zu denen man gerne greife, würden in der Regel zu 40 Prozent Gräsersamen und zu 55 Prozent Samen von ein- oder zweijährigen Blumen enthalten. „Das sieht dann ein oder zwei Jahre ganz gut aus, aber von Dauer ist die Pracht nicht“, kritisiert er. Auch viele modische Zierpflanzen und selbst beliebte Balkonpflanzen wie Petunien oder Geranien seien für Wildbienen relativ uninteressant, da sie kaum Nektar liefern.

Zur Pflanzaktion am Samstag, 5. Mai, um 13 Uhr am Panoramaweg unterhalb der Tüllinger Ottilienkirche sind Freiwillige willkommen. Fragen beantwortet Hermann Künzig unterTelefon 07621/797608.

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Programm im Dezember

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Programm im November

Hock der Naturschutzgruppe

Am Freitag, dem 9. November, trifft sich die Naturschutzgruppe ab 18.00 Uhr in der Gaststätte Josefstüble.
Alle, die sich für den Naturschutz interessieren, sind herzlich eingeladen.

Organisation: Otto Imgrund Tel.: 015773 543018

 

Gedenken

Am Sonntag, dem 25. November gedenken wir der verstorbenen Mitglieder
und besuchen ihre letzte Ruhestätte.
Treffpunkt um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz am Friedhof in Weil am Rhein.

 

Wanderhock

am Dienstag, dem 27. November, ab 18.00 Uhr treffen wir uns zum letzten Wanderhock in diesem Jahr im Stadtcafé am Rathausplatz.

 

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