Presse-Echo 2018

Badische Zeitung vom 9. Mai 2018

Exkursion zum DreiländersteinDreiländerstein

 

Am Sonntag unternahmen der Weiler Schwarzwaldverein und der Heimat- und Geschichtsverein gemeinsam eine Tour zu historischen Orten aus dem Ersten Weltkrieg. Mehr als 30 Teilnehmer nahmen die zwölf Kilometer im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz unter die Füße. Die Wanderung führte zunächst zum Dreiländerstein. Dort befindet sich die Südwestecke des Elsass. Von 1871 bis 1918 markierte er die Dreiländerecke zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Danach ging es über die Grenze nach Beurnevésin und mit dem Bus weiter zum Naturschutzgebiet von Bonfol. Vorbei an Schweizer Beobachtungsständen führte der Weg zum berühmten Grenzstein 111, dem südlichsten Punkt der deutschen Westfront im Ersten Weltkrieg und zum Fluss Larg, der die Gegner trennte. Die westlich und östlich der Larg ab 1914 gebauten Befestigungen hat der Verein „Amis des Kilometre Zero“ auf einer Strecke von 1,5 Kilometern restauriert, dokumentiert und mit Schautafeln versehen.
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Badische Zeitung vom 3. Mai 2018

Schwarzwaldverein und Truz fördern Wildbienen sowie Insekten

Von Herbert Frey

Biene Maja

Wildbienen und Insekten verlieren immer mehr natürlichen Lebensraum. Dem wollen Wolfgang Sprich, Otto Imgrund, Hermann Künzig und Astrid Deek (von links) entgegenwirken.   FOTO: Frey

 WEIL AM RHEIN. Im Gewächshaus beim Sundgauhaus warten rund 10000 Wildblumen- und Kräutersetzlinge darauf, ausgepflanzt zu werden. Sie wurden im Rahmen des Projekts „Biene Maja hat Hunger“, das die Weiler Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins lanciert hat, von Gärtnermeister Wolfgang Sprich gezogen. Ziel ist es, damit bedrohten Wildbienen und anderen heimischen Insekten Nahrung zu bieten.

Initiiert hat das Projekt der langjährige Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Hermann Künzig, der nun gemeinsam mit Otto Imgrund das Amt des Naturschutzwarts innehat. In Pflanzenexperte Wolfgang Sprich, dem der Erhalt ursprünglicher Naturräume sehr am Herzen liegt, und Astrid Deek, der Fachbereichsleiterin für grenzüberschreitenden Naturschutz beim Trinationalen Umweltzentrum, fanden sie rasch Mitstreiter.
Um dem Verschwinden der für das Markgräflerland einst typischen Streuobst- und Blumenwiesen entgegenzuwirken, die Wildinsekten ausreichend Nahrung boten, ließen sich Künzig und Imgrund von der Saatgutfirma Rieger-Hofmann Samen von Blumen und Kräutern zusammenstellen, die genau zu den Markgräfler Böden passen. 24 Arten wie Wiesen- und Ackerglockenblume, gewöhnliches Ferkelkraut, Wiesensalbei, gewöhnlicher Thymian oder nickende Kratzdistel zieht man seit März in den Gewächshausbeeten.
Als Versuchsfläche für das Auspflanzen stellt die Stadt eine Wiese am Tüllinger unterhalb der Ottilienkirche zur Verfügung. Dort haben die Projektverantwortlichen eine Teilfläche vertikutiert und gekalkt, eine zweite Fläche nur vertikutiert und einen drei Meter breiten Streifen unbearbeitet gelassen und lediglich gemäht. Auf allen drei Böden, die am Panoramaweg liegen, sollen nun etwa 100 Wildblumen und Kräuter pro Quadratmeter angepflanzt werden. Erster Pflanztermin, zu dem Freiwillige willkommen sind, ist am 5. Mai (siehe Artikelende).
„Wir wollen dann die Entwicklung auf diesen Flächen beobachten und so herausfinden, welche Bodenbeschaffenheit ideal ist“, sagt Wolfgang Sprich. Denn das Projekt zum Wohle der unverzichtbaren Bestäuber soll nachhaltig sein. Damit, so Hermann Künzig, fördere man auch die ebenfalls bedrohte heimische Vogelwelt, für die Insekten im Sommer eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellen.
Und nicht zuletzt will man mit dem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ die Bevölkerung sensibilisieren und anregen, in Privatgärten und auf Balkonen wieder stärker auf heimische Blumen- und Kräuterarten, die dauerhaft blühen, zu setzen. Dazu bedürfe es beim Kauf in Baumarkt und Gärtnerei intensiver Beratung und Information, weiß Wolfgang Sprich. Denn gängige Samentütchen mit Wiesenblumenmischungen, zu denen man gerne greife, würden in der Regel zu 40 Prozent Gräsersamen und zu 55 Prozent Samen von ein- oder zweijährigen Blumen enthalten. „Das sieht dann ein oder zwei Jahre ganz gut aus, aber von Dauer ist die Pracht nicht“, kritisiert er. Auch viele modische Zierpflanzen und selbst beliebte Balkonpflanzen wie Petunien oder Geranien seien für Wildbienen relativ uninteressant, da sie kaum Nektar liefern.

Zur Pflanzaktion am Samstag, 5. Mai, um 13 Uhr am Panoramaweg unterhalb der Tüllinger Ottilienkirche sind Freiwillige willkommen. Fragen beantwortet Hermann Künzig unterTelefon 07621/797608.

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Badische Zeitung vom 27. April 2018

Genusswandern

Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hat mit Mitgliedern und Gästen eine Frühlingswanderung rund um das Wein- und Blumendorf Sasbachwalden in der Ortenau durchgeführt. Von Sasbachwalden ging es in einem anspruchsvollen Aufstieg durch die wildromantische Gaishöllschlucht über 13 Brücken und etliche Stufen. Oben angekommen war die Mittagsrast willkommen. Weiter ging es dann durch den frühlingsgrünen Wald und vorbei an blühenden Kirschbäumen zur historischen Straubenhöfmühle. Nach einer Stärkung ging es durch die Rebanlagen Alde Gott wieder zurück zur WG Sasbachwalden. Auch die Spaziergänger bei der Tour kamen auf ihre Kosten bei einer Wanderung zum Badisch Bänkl und gemütlich bergab am Sasbach entlang bis zum gemeinsamen Treffpunkt. Alle waren sich einig, dass es ein gelungener Tagesausflug in die Ortenau war.
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Badische Zeitung vom 27. Februar 2018

Rosemarie Lange folgt auf Künzig

Schwarzwaldverein ist für die nächsten Jahre gut aufgestellt / Erstmals eine Frau an der Spitze

Ehrenvorsitzender 2

WEIL AM RHEIN (ouk). Rosemarie Lange ist die neue Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein. Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag wurde sie einstimmig gewählt. „Heute schreiben wir Geschichte“, sagte Hermann Künzig, der den Verein sieben Jahre lang als Vorsitzender prägte. In der 90-jährigen Geschichte des Vereins sei sie die erste Frau in diesem Amt.
Künzig blickte zufrieden auf seine Zeit als Vorsitzender zurück. „Über den Tellerrand zu schauen, hat sie sehr gelohnt“, sagte er. Er hat stets die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen des Schwarzwaldvereins und benachbarten Vereinen gesucht. So beginnen die Gruppen Weil und Lörrach des Schwarzwaldvereins die Wandersaison jedes Jahr gemeinsam an der Daurhütte. Zum Programm gehören Fahrradtouren mit der IG Velo und die Dreiländertreffen mit den Wanderfreunden Beider Basel. Seit zwei Jahren pflegt die Bergwacht Istein die Wegweiser rund um Efringen-Kirchen und entlastet damit den Schwarzwaldverein, der ohne diese Hilfe mehr als 200 Kilometer Wege markieren müsste. Vertreter dieser Vereine und des Heimat- und Geschichtsvereins Weil am Rhein überbrachten bei der Versammlung daher Grüße. Auch OB Wolfgang Dietz sprach ein Grußwort.
Mit fast 82 Jahren wolle er sich nun vom Vorstandamt zurückziehen und sich einen Kindheitstraum erfüllen, sagte Hermann Künzig. Als Bub habe er von einem eigenen Bienenvolk geträumt, nun wolle er mit dem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ Wildbienen fördern (siehe nebenstehenden Bericht). Zum Programm des Schwarzwaldvereins Weil gehören die kurzen Werktagswanderungen, längere Touren an den Wochenenden, Fahrradtouren, Hermann Künzigs beliebte Fahrten ins Blaue und eine Wanderwoche, die 2017 in den Bayerischen Wald führte. Im Jahr 2017 habe man 43 Wanderungen mit 952 Teilnehmern und sechs Radtouren durchgeführt, berichtete Wanderwart Hansjörg Aleth.
„Mein Hauptanliegen ist es, Menschen in Bewegung zu bringen“, sagte die neue Vorsitzende Rosemarie Lange. Aber auch das soziale Miteinander sei wichtig, da sich viele alleinstehende Menschen dem Verein anschlössen.
Hermann Künzig wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er hatte sich seit 2002 im Vorstand engagiert, sieben Jahre lang als Vorsitzender.
Wahlen: Rosemarie Lange (neue erste Vorsitzende, die weiterhin die Mitgliederverwaltung besorgt), Roland Christ (zweiter Vorsitzender), Peter Lange (Kassierer), Hermann Künzig (Naturschutzwart, Schriftführer), Hansjörg Aleth (Wanderwart), Otto Imgrund (Naturschutzwart, bleibt Wegewart), Wolfgang Weber (Wegewart), Iris Beierer (Koordinatorin Werktagswanderer), Gerhard Sänger (Beirat).
Ehrungen: Ingrid Draband (25 Jahre), Renate Aleth, Erich Tröndle (40 Jahre), Bärbel Sänger, Gerhard Sänger, Hannelore Reisch, Hans-Dieter Reisch (50 Jahre), Gertrude Klett, Horst Stöckert, Rosmarie Stöckert (55 Jahre), Wolfgang Weller (60 Jahre)
Mitglieder: 337
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Weiler Zeitung vom 27. Februar 2018

Erstmals eine Frau an der Spitze

Rosemarie Lange übernimmt Vorsitz von Hermann Künzig / Erfolgreiches WanderjahrJHV Vorstand

Der vor 90 Jahren im Weiler Bahnhofhotel Hermann gegründete Schwarzwaldverein hat bei der Jahresversammlung am Sonntag eine neue Vorsitzende gewählt. „Drei Länder, ein Gedanke ,Wandern’“: Unter diesem Motto wurde zudem Rückschau auf die Anfänge, das vergangene Vereinsjahr und ein Blick in die Zukunft gehalten.

Weil am Rhein (sc). Der Vorsitzende Hermann Künzig, seit 1994 Vereinsmitglied und ab 2002 in verschiedenen Vorstandsämtern tätig, gab sein Amt als Vorsitzender an Rosemarie Lange ab, die bisher als Kassiererin aktiv war. Damit wurde erstmals in den 90 Jahren des Bestehens eine Frau in das Amt des ersten Vorsitzenden gewählt.

Künzig begrüßte unter den Gästen OB Wolfgang Dietz, Otto Ruppenstein von der Bergwacht Istein, Manfred Heim von der Ortsgruppe Lörrach und Hans Schmid von den Wanderwegen beider Basel. In ihren Grußworten brachten diese Gäste ihre Wertschätzung und Glückwünsche zum Ausdruck.

OB Dietz, der seine Verbundenheit bekundete, sagte: „Wir müssen mehr darauf hören, was die Natur uns sagt.“ Dieses Hinhören sei ein Wesenskern des Schwarzwaldvereins.

Ulrich Siemann vom Heimat- und Geschichtsverein, der mit dem Schwarzwaldverein gemeinsame Veranstaltungen durchführt, lobte dessen Arbeit.

Mitgliederentwicklung
In den Anfängen nach den Kriegsjahren zählte der Schwarzwaldverein nach neunmonatigem Bestehen 111 Mitglieder, schon ein Jahr später waren es 234 begeisterte Wanderer. Im Jahr 1986 erlebte der Verein mit 669 den Höhepunkt bei der Mitgliederzahl. Heute sind es 338 Mitglieder, der Mitgliederschwund ist ins Besondere auf die Alterung zurückzuführen, erklärte Künzig. Das Durchschnittsalter der Mitglieder betrage 70 Jahre.

Bericht des Vorsitzenden
Angesichts seines Alters wollte sich Hermann Künzig nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Vielmehr will er nun ein Bienenvolk halten. Die Stadtverwaltung Weil am Rhein habe zugesagt, ein Grundstück zur Aussaat von Wildblumen zur Verfügung zu stellen. Dietz versprach, sich um diese Angelegenheit zu kümmern.

Bericht des Wegewartes
Die Wiedereröffnung des Interregio-Wanderwegs in Rheinfelden habe Gelegenheit geboten, mit dem Vogesenclub Village-Neuf gute Kontakte aufzunehmen. Der Dreiland-Wanderweg von Schweizmobil, das sind 28 Kilometer, wurde vom Wegewart Otto Imgrund komplett abgelaufen. In diesem Zusammenhang wurden notwendige Reparaturen vorgenommen. Im Bereich der Tramlinie 8 seien im Zuge der Bauarbeiten viele Hinweisschilder verschwunden, diese wurden von Imgrund ersetzt. Auch der Bau der Schnellbahntrasse brachte Veränderungen mit sich, die vom Wegewart korrigiert wurden. Summa summarum kamen für den Wegewart 93 Arbeitsstunden zusammen. Imgrund kritisierte zugleich den Vandalismus, der dazu beiträgt, dass immer wieder Hinweisschilder abgerissen, verbogen oder mitgenommen werden.

Wanderbericht
Hansjörg Aleth berichtete über ein schönes und erfolgreiches Wanderjahr. „Unsere Wanderer werden älter“, sagte Aleth, daher würden die Wanderungen kürzer und weniger anstrengend geplant. Durchschnittlich nehmen 20 bis 25 Marschierer an den Veranstaltungen teil. 2017 wurden 41 Wanderungen durchgeführt, hinzu kommen sechs Fahrradtouren unter der Leitung von Roland Christ. Neun Kurzwanderungen mit insgesamt 199 Teilnehmern und 34 normale Wandertage mit 753 Wanderern wurden unternommen. Dabei wurden 407 Kilometer Strecke bewältigt und 9755 Höhemeter erklommen. Aleth dankte den Wanderführern, insbesondere Ursula Sütterlin, Hans Görres, Chutz Leuenberger und Antonia Duttenhöfer.

Die Kasse
Rosemarie Lange verwies auf ein kleines Minus bei der Kasse. Dennoch sei der Haushalt ausgeglichen. Helene Klaus und Brigitte Keller attestierten eine gute Kassenführung.

Ehrungen

Wahlen und Änderungen
Die neue Vorsitzende Rosemarie Lange kündigte in ihrer Antrittsrede an, dass vieles jetzt anders werde, da ein jeder sein Amt mit der eigenen Persönlichkeit ausfülle. Die Menschen in Bewegung halten, der soziale Aspekt des Miteinander im Verein, das sei ihr wichtig.

Als zweiter Vorsitzender wurde Roland Christ gewählt. Die Kasse übernimmt Peter Lange, Protokollführer wird Hermann Künzig, der auch als Naturschutzwart tätig ist.

Wanderwart bleibt Hansjörg Aleth und Otto Imgrund wird als Wegewart aktiv sein. Wolfgang Weber wurde ebenfalls zum Wegewart ernannt. Iris Beierer ist Koordinatorin Werktagswanderer und Ulrich Borocco ist Wegewart.

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Badische Zeitung vom 16. Februar 2018

Schwarzwaldverein
Am Titisee unterwegs
Bei trockenem Wetter fuhr der Schwarzwaldverein an den Titisee. In einer herrlichen Winterlandschaft mit trockenem Schnee, der die Landschaft verzauberte, absolvierten die Teilnehmer eine sehr schöne Rundwanderung von Titisee nach Hinterzarten. Für die Wanderer war es ein gelungener Ausflug in den Schnee und der Beginn der neuen Wandersaison. Der im Laufe der Wanderung einsetzende leichte Schneefall kam wie bestellt. Die Rückfahrt über den Feldberg mit der weißen Pracht rundete den Ausflug ab, der ein Genuss für alle Teilnehmer und ein Vorgeschmack auf die anstehenden Wanderungen war.

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Badische Zeitung vom 3. Februar 2018

Auch spontane Touren möglich
Schwarzwaldverein bietet viel

WEIL AM RHEIN (BZ). Die Ortsgruppe Weil am Rhein des Schwarzwaldvereins hat auch für 2018 wieder Wanderungen und Ausflüge, die alle Interessen und Schwierigkeitsgrade abdecken. Neben den schon feststehenden Wanderungen des Jahresprogramms werden erstmals freie Wanderungen und eine Abendwanderung angeboten, deren Termine über die Tagespresse bekanntgegeben werden. Das Jahresprogramm steht dieses Jahr unter folgendem Motto: „Sie wän wandere? Mir hän d’Wäg.“
Eine Winterwanderung im Schwarzwald zwischen Titisee und Hinterzarten steht heute, Samstag, 3. Februar, auf dem Plan. Die Führung liegt bei Hansjörg Aleth. Nächster Termin ist dann am Sonntag, 25. Februar, die Jahreshauptversammlung.
Rund um den Scheinberg führt am Sonntag, 18. März, eine Tour mit Wanderführer Hans Görres. Über den Regioweg in die Langen Erlen geht es am Donnerstag, 5. April. Die dreistündige Wanderung leiten Irene Böhringer und Antonia Duttenhöfer. Nach Sasbachwalden fahren die Wanderer mit Ulrich Borocco am Samstag, 14. April, mit einem Sonderbus.

Bekannte Ziele und eine Überraschungsfahrt ins Blaue

Ausblicke ins Rheintal und ins Eggenertal bietet eine Radtour durch den Markgräfler Obstgarten am Sonntag, 6. Mai. Die Tagestour führt unter anderem über Fischingen, Blansingen, Hertingen, Schliengen, Feldberg und Kandern wieder zurück nach Weil. Die Führung übernehmen Roland Christ und Jürgen Wiechert. Eine Überraschungsfahrt ins Blaue ist für Dienstag, 15. Mai, geplant. Die Organisation liegt in den Händen des Vorsitzenden Hermann Künzig.
Ein historisch-neuzeitlicher Rundgang mit Rosemarie Lange um die ehemalige Festung Hüningen im Elsass in 13 Etappen findet am Donnerstag, 7. Juni, statt. Vom 21. bis zum 24. Juni führt eine Fahrradtour durch Oberschwaben. Ebenfalls am 24. Juni ist ein trinationaler Wandertag geplant. Am Donnerstag, 5. Juli, wird der Basler Zoo besucht, und am 7. Juli geht’s ins Kinzigtal.
Eine Feldbergtour steht am Samstag, 11. August, auf dem Programm. Am Donnerstag, 23. August, wird Hasel umrundet. Weiter geht es am Samstag, 1. September, mit einer Wanderfahrt ins Berner Oberland, während vom 23. bis 30. September der Pfälzerwald erkundet wird. Beim Sauserbummel durch die Efringer Reben am 4. Oktober sowie bei einer Metzgete in Fröhnd am 25. Oktober wird die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Die Wandersaison klingt dann bei der Jahresabschlussfeier am 8. Dezember im katholischen Gemeindehaus aus. Zu den Touren sind nicht nur Mitglieder, sondern alle Wanderer und Velofahrer eingeladen.

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Weiler Zeitung vom 18. Januar 2018

Ein prall gefüllter Kalender

Schwarzwaldverein - Vorstellung des Jahresprogramms / Wandern und Velotouren Unter dem Motto „Sie wän wandere? Mir hän d’Wäg.“ sind alle Mitglieder sowie interessierte Wander- und Velofreunde eingeladen, mit dem Schwarzwaldverein dieses Jahr auf Tour zu gehen.

Symbolbild

Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein plant dieses Jahr wieder zahlreiche Touren. Foto: Archiv

Weil am Rhein. Noch bis heute, 18. Januar, kann man sich für den traditionellen Kaffeebummel zum Sattelhof anmelden, der am Samstag, 20. Januar, stattfindet. Die Wanderzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden, die Führung hat Hansjörg Aleth.
Eine Winterwanderung im Schwarzwald zwischen Titisee und Hinterzarten ist am Samstag, 3. Februar, geplant. Die Führung liegt ebenfalls bei Hansjörg Aleth. Am Sonntag, 25. Februar, findet die Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins statt.

Rund um den Scheinberg wird am Sonntag, 18. März, mit Wanderführer Hans Görres gewandert. Über den Regioweg in die Langen Erlen geht es am Donnerstag, 5. April. Die dreistündige Wanderung führen Irene Böhringer und Antonia Duttenhöfer. Nach Sasbachwalden fahren die Wanderer mit Ulrich Borocco am Samstag, 14. April, mit einem Sonderbus.

Ausblicke ins Rheintal und Eggenertal bietet eine Radtour durch den Markgräfler Obstgarten am Sonntag, 6. Mai. Die Tagestour führt unter anderem über Fischingen, Blansingen, Hertingen, Schliengen, Feldberg und Kandern wieder zurück nach Weil. Die Führung übernehmen Roland Christ und Jürgen Wiechert. Eine Überraschungsfahrt ins Blaue ist für Dienstag, 15. Mai, geplant. Die Führung liegt beim Vorsitzenden Hermann Künzig.

Ein historisch-neuzeitlicher Rundgang mit Rosemarie Lange um die ehemalige Festung Hüningen im Elsass in 13 Etappen findet am Donnerstag, 7. Juni, statt. Vom 21. bis zum 24. Juni ist eine viertägige Fahrradtour in Oberschwaben geplant. Ebenfalls am 24. Juni ist Trinationaler Wandertag.

Am Donnerstag, 5. Juli, wird der Basler Zoo besucht. Auf dem Flößerpfad im Kinzigtal wandern die Teilnehmer am Samstag, 7. Juli, mit Gerda Blaess und Hannelore Rippka.

Eine Feldbergtour mit Hansjörg Aleth steht am Samstag, 11. August, auf dem Programm. Am Donnerstag, 23. August, wird auf einem Rundweg um das Dorf Hasel gewandert. Die Führung haben Ursula Sütterlin und Magdalena Bach.

Am Samstag, 1. September, ist eine Wanderfahrt ins Berner Oberland geplant. Die Teilnehmer können entweder ab Kandersteg zum Oeschinensee oder im Tal wandern. Hansjörg und Renate Aleth übernehmen die Wanderführung. Vom 23. bis 30. September steht eine Wanderwoche im Pfälzerwald an.

Ein Sauserbummel durch die Efringer Reben mit Abschluss auf den Lang’schen Terrassen findet am Donnerstag, 4. Oktober, statt. Wanderführer sind Rosemarie und Peter Lange. Zur Metzgete in Fröhnd geht es am Donnerstag, 25. Oktober, mit Yvonne Speer. Gewandert wird auf dem Wiesentalweg von Mambach nach Fröhnd.

Am Samstag, 8. Dezember, ist die Jahresabschlussfeier des Schwarzwaldvereines im katholischen Gemeindehaus. Außerdem soll im Dezember ein Weihnachtsmarkt besucht werden – der Termin steht noch nicht fest.
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Weiler Zeitung vom 11 Januar 2018

Für Westweg 55 Tannen gefällt
Titelbild 2018

Mehr als 60 Seiten umfasst die neue Broschüre mit den Wanderungen und sonstigen Veranstaltungen des Schwarzwaldvereins 2018. Für das Titelblatt lieferte der Vorsitzende eine Panorama-Aufnahme vom Isteiner Klotz. Foto: Walter Bronner

In den Annalen des Schwarzwaldvereins wird anno 1932 auch noch besonders erwähnt, dass die Ortsgruppe das ehemalige Weiher-Brünnele zwischen Haltingen und Ötlingen „in heimatlicher Verbundenheit“ durch Steinhauermeister und Mitglied Johannes Bernhard restaurieren ließ und dann Hermann-Daur-Brunnen taufte.

Von Walter Bronner

Weil am Rhein. 1933 kam es kam es dann zum befohlenen Zusammenschluss des Badischen und Württembergischen Schwarzwaldvereins. Die ebenfalls „von oben“ verordnete vaterländische Pflicht gebot: „Für die Mitglieder des Schwarzwaldvereins bedeuten die Staatsaufgaben unserer Regierung, Pflege, Schaffung der Heimatliebe und Schaffung einer gesunden und echten Volksgemeinschaft“. Dem Aufruf schloss sich auch die Ortsgruppe Weil „voll und ganz“ an, wie das Protokoll vermerkt. Zum „Zehnjährigen“ 1937 spielte auch die Orchestergesellschaft auf, trug der Gesangverein Lieder vor und wurde die Ortgruppe der NSDAP noch vor den anwesenden vier Bürgermeistern begrüßt. Beiläufig notiert ist auch, dass der Hauptverein dem Weiler Vorsitzenden satzungswidriges Handeln untersagte und der Ortsgruppe nahelegte, sich einen fähigen Nachfolger zu suchen.

70 Austritte, Amtsverzicht des Vorsitzwenden (aus gesundheitlichen Gründen) und ein Leitzordner voll wenig erfreulichem Schriftgut waren die Folge. Mit Kriegsausbruch war es kaum noch möglich, Vereinsarbeit zu leisten. Und als der gesamte Vorstand an die Front eingezogen wurde, übernahmen die Ehefrauen die Aufgaben der Männer. Nur zwei Protokollseiten sind 1941 noch beschrieben und nur noch eine im Jahr darauf. 1945 wird der Schwarzwaldverein durch die Besatzungsmacht verboten.

Die Neugründung erfolgte 1948 und zugleich der Druck eines Wanderplans, der jedoch auf einer DIN-A-5-Doppelseite ausreichend Platz hatte. Vorsitzender war Georg Auth, Stellvertreter Fritz Blum. Offenbar hatte die Militärregierung dieser Wahl nicht zugestimmt, denn die gesamte Korrespondenz wurde nur über den Vize abgewickelt. 1950 übernahm Rudolf Trefzer den Vorsitz. Es folgten Jahre der kontinuierlichen weiteren Aufbauarbeit ohne spektakuläre Ereignisse und 1957 eine falsche Anzeige wegen Naturschutzfrevel in der Wolfsschlucht bei Kandern, die folgenlos blieb.

Die Rückschau auf die Vereinsjahre der sechziger und siebziger Jahre konnte Künzig mit etlichen Anekdoten garnieren. Es war dies eine Zeit prosperierender Vereinsentwicklung, einschließlich solider finanzieller Verhältnisse. Nur das Vermächtnis von 18000 D-Mark, das ein lediges Mitglied dem Verein 1967 vererbte, geriet zum peinlichen Verlustgeschäft, weil es als Dollar-Anlage deponiert wurde und nach Abwertung der US-Währung nur noch 10000 Mark wert war.

Dies ist der zweite und letzte Teil der Serie über den Weiler Schwarzwaldverein. Den erste Teil  finden Sie unter Presse-Echo 2017 über diesen Link >

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Die Oberbadische vom 9. Januar 20018

Hütte lockt 200 Wanderfreunde
Daurhütte
Mehr als 200 Wanderfreunde aus der Region feierten an der Daur-Hütte in Ötlingen auf Einladung der Schwarzwaldvereine Lörrach und Weil am Rhein den Start ins Wanderjahr.Foto: Peter Ade

Kreis Lörrach (pad). Gemeinsam starteten an Dreikönig zum vierten Mal in Folge insgesamt mehr als 200 Mitglieder der Schwarzwaldvereine Lörrach und Weil am Rhein bei der Daur-Hütte in Ötlingen das Wanderjahr 2018.

Bei fast frühlingshaften Temperaturen gab es Glühwein und einen schmackhaften Imbiss. Für die Weiler Wanderfreunde bildete das Treffen zugleich den Auftakt zu den Feiern anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Ortsgruppe.

Unter Leitung von Veronika Glomann starteten die Weiler Wanderer am Lindenplatz in Alt-Weil zum Marsch in Richtung Daur-Hütte. Zeitgleich machten sich die Lörracher unter Leitung ihres Vorsitzenden Uli Nitsche an der Wiesebrücke in Tumringen auf den Weg.

Am Lieblingsort des aus Stetten stammenden Kunstmalers und Graphikers Hermann Daur errichtete der Schwarzwaldverein Lörrach 1925 die Hütte, die er 1972 der Weiler Ortsgruppe schenkte. Ein schwerer Schlag war es, als das beliebte Domizil 1980 durch einen Brandanschlag zerstört wurde. Da die Erneuerung für den Schwarzwaldvereins Weil am Rhein finanziell nicht zu stemmen gewesen wäre, übergab er das Projekt an die Stadt, die daraufhin den Wiederaufbau übernahm.

Der Weiler Vorsitzende Hermann Künzig freute sich über die starke Beteiligung an der Dreikönigs-Wanderung. Lörrachs Vorsitzender Nitsche wünschte ein gutes Wanderjahr mit schönen Erlebnissen und informierte über besondere Anlässe.

Künzig lud die Weiler Vereinsmitglieder zur 90. Generalversammlung am Sonntag, 25. Februar, 15 Uhr, ins katholische Gemeindehaus St. Peter und Paul ein. Er kündigte an, dass ein neuer erster und ein neuer zweiter Vorsitzender gewählt werden.

Kontakt: Uli Nitsche (Vorsitzender Lörrach), Telefon 07621/6860055; E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Hermann Künzig (Vorsitzender Weil am Rhein), Telefon 07621/797108; E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Badische Zeitung vom 8. Januar 2018

Von der Schutzhütte zum beliebten Ausflugsziel

Die Mitglieder der Schwarzwaldvereinsortsgruppen Lörrach und Weil treffen sich jährlich an der Daur-Hütte, die für beide Vereine eine besondere Bedeutung hat

Daurhütte 2018 2

Großandrang: Gut 200 Wanderer kamen zum Treffen der Schwarzwaldvereine an der Daur-Hütte. Foto: Schleer

WEIL AM RHEIN (kwb). Die Daur-Hütte ist ein beliebtes Ausflugsziel. Errichtet wurde sie vom Lörracher Schwarzwaldverein als Schutzhütte. Viele Jahre lang war sie der Austragungsort des beliebten Waldfests des Ötlinger Gesangvereins und nach wie vor findet dort an Himmelfahrt ein Waldgottesdienst der evangelischen Gemeinde Ötlingen statt. Seit einigen Jahren besinnen sich auch wieder die Schwarzwaldvereine aus Lörrach und Weil am Rhein der Daur-Hütte und treffen sich dort jährlich zum Start ins Wanderjahr.

Nachdem die Ortsgruppe Lörrach bereits seit vielen Jahren enge Kontakte zur Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen pflegt unter dem Motto "Mit de Nochbere schwätze", beschlossen die Vorsitzenden Hermann Künzig (Weil) und Uli Nitsche (Lörrach) das man als Ortsgruppen, die nur der Tüllinger Berg trennt, näher zusammenzurücken sollte. Daraus entstand nun schon zum vierten Mal in Folge das Treffen auf dem Tüllinger Berg.

1925 vom Schwarzwaldverein Lörrach erbaut
Am Lieblingsort von Kunstmaler Hermann Daur hatte die Ortsgruppe Lörrach 1925 die Daur-Hütte errichtet, zwei Jahre vor der Gründung der Weiler Ortsgruppe. Die fand erst 1927 mit 34 Personen, darunter sechs von der Bergwacht, im Bahnhofshotel statt. Von Anfang an pflegte man enge Kontakte zu den Lörrachern. Die schenkten schließlich 1972 den Weilern die Daur-Hütte.

Ein schwerer Schlag für alle Schwarzwaldvereins-Mitglieder diesseits und jenseits des Tüllingers war es, als die Hermann-Daur-Hütte im Jahre 1980 einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Da die Renovierungskosten eine Höhe erreichten, die für die Weiler Ortsgruppe nicht finanzierbar war, übergab sie die Überreste der Daur-Hütte an die Stadt Weil am Rhein, die den Wiederaufbau übernahm. Viele Wanderer, die an der Daur-Hütte vorbeikommen und dort eine Rast einlegen, freuen sich bis heute über die gelungene Instandsetzung, zumal sie immer noch die Funktion einer Schutzhütte bei Unwettern erfüllt, die den Wanderer doch immer wieder einmal überraschen.

Fast frühlingshafte Temperaturen herrschten nun am Dreikönigstag, als rund 200 Mitglieder der beiden Ortsgruppen bei der Daur-Hütte das neue Wanderjahr 2018 mit Glühwein und Häppchen begrüßten. Antonia Duttenhöfer und Fritz Walter von der Weiler Ortsgruppe hatten alles vorbereitet für einen gemütlichen Plausch und Gedankenaustausch. Für die Weiler Ortsgruppe war es zugleich der Start ins Jubiläumsjahr "90 Jahre Schwarzwaldverein Ortsgruppe Weil am Rhein". Die Teilnehmer freuten sich zudem über eine wunderbare Rundumsicht in die Berge und das Markgräflerland, als sie der Weiler Vorsitzende Hermann Künzig begrüßte. Lörrachs Vorsitzender Uli Nitsche wünschte allen ein gutes Wanderjahr mit vielen schönen Erlebnissen und gab einen Ausblick auf die besonderen Anlässe. Zugleich wurden die schön gestalteten und inhaltsreichen Wanderprogramme beider Ortsgruppen verteilt, die sofort bei allen großes Interesse weckten.

Neuer Vorsitzender für die Weiler Ortsgruppe
Hermann Künzig lud zugleich alle Weiler Schwarzwaldvereinsmitglieder ein zur 90. Generalversammlung am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr im Katholischen Gemeindehaus Sankt Peter und Paul und kündigte an, dass man einen neuen ersten und zweiten Vorsitzenden wählen werde. Namen wollte er aber noch keinen nennen.
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Kontakt: Uli Nitsche (Vorsitzender Lörrach), Ringstraße 6, 79541 Lörrach, Tel. 07621 / 6860055, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Kontakt: Hermann Künzig (Vorsitzender Weil am Rhein), Leopoldstraße 19, 79578 Weil am Rhein,
Tel. 07621 / 797108, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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