Presse-Echo 2018

WZ 28.11.2018 Umwelt-Engagement zahlt sich aus
BZ  28.11.2018 
Schwarzwaldverein belegt bei „Deutschland summt“ einen 4. Platz
WZ 26.06.2018 80 Wanderer aus drei Ländern

BZ  25.06.2018 Wandern mit Freunden

WZ 15.06.2018
Exkursion in die Partnerstadt
BZ  09.05.2018 Zum Dreiländerstein
BZ  03.05.2018
Schwarzwaldverein und Truz fördern Wildbienen
BZ  27.04.2018 Genusswanderung - Sasbachwalden
BZ  27.02.2018 Rosemarie Lange folgt auf Künzig

WZ 27.02.2018 Erstmals eine Frau an der Spitze
BZ  16.02.2018 Am Titisee unterwegs

BZ  03.02.2018 Auch spontane Touren möglich

WZ 18.01.2018 Ein prall gefüllter Kalender

WZ 11.01.2018 Für den Westweg 55 Tannen gefällt

OB 09.01.2018 Hütte lockt 200 Wanderfreunde
BZ  08.01.2018 Von der Schutzhütte zum beliebten Ausflugsziel

 

 

Weiler Zeitung vom 28. November 2018

Umwelt-Engagement zahlt sich aus

Naturschutz - Schwarzwaldverein belegt bundesweit vierten Platz beim Wettbewerb „Deutschland summt“ Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hat im Mai mehr als 20000 Wildblumen ausgepflanzt. Dieses Umwelt-Engagement ist jetzt in Berlin mit dem vierten Platz beim Bundes-Wettbewerb „Deutschland summt“ honoriert worden.

Umwelt Engagement 1

Weil am Rhein. „Lokal handeln“ lautete die Devise des Pflanzenwettbewerbs der Initiative „Deutschland summt“. Die Stiftung für Mensch und Umwelt hatte in einem ungewöhnlichen Format Gemeinschaften aller Art dazu aufgerufen, aktiv zu werden, die „Schaufel in die Hand zu nehmen“ und naturferne Flächen als neuen Lebensraum für Bestäuberinsekten zu gestalten. 295 Teilnehmergruppen mit insgesamt knapp 3100 aktiven Bürgern aus Städten und Gemeinden aller Bundesländer beteiligten sich. Die Weiler Aktion „Biene Maja hat Hunger“ Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hatte anlässlich seines 90-jährigen Bestehens im Dezember 2017 die Aktion „Biene Maja hat Hunger“ ins Leben gerufen. Gestartet wurde zunächst mit Wildblumensamen, die im Rahmen der Tombola an die Mitglieder verteilt und mit der Aufforderung versehen wurden, diese im Frühjahr auf Balkonen oder im Garten auszusäen. In einem weiteren Schritt hatte Herman Künzig zusammen mit Otto Imgrund in der Biogärtnerei Sprich in Kandern einen kompetenten Mitstreiter gefunden, der für die Beschaffung des Saatguts und die fachliche Betreuung zuständig war. Das Truz bot für den ersten Teil der Pflanzaktion das Gewächshaus im Dreiländergarten an. Dort wurden die Samen von mehr als 20000 Wildblumen gezogen. Die Stadt Weil am Rhein stellte auf Anfrage ein Wiesengrundstück am Tüllinger Panoramaweg zur Verfügung, das der Schwarzwaldverein zwischenzeitlich gepachtet hat und pflegt. Nachdem die Wiese hergerichtet war, wurden von Mitgliedern des Schwarzwaldvereins im Mai mehr als 20000 Wildblumen ausgepflanzt. Die Dokumentation dieser Maßnahmen bildete die Grundlage für die Teilnahme an dem bundesweiten Pflanzwettbewerb in der Kategorie Firmen, Institutionen und Vereinsgärten. Urkunde für vierten Platz in Berlin erhalten Bei der Preisverleihung in Berlin wurden die jeweils ersten Umwelt Engagement 2drei Plätze mit Geldpreisen prämiert. Die Aktion des Weiler Schwarzwaldvereins landete auf dem vierten Platz. Wegen des großen Engagements wurde die Aktion aber ausnahmsweise auch mit einer Urkunde prämiert. Im Herbst hat sich gezeigt, dass trotz der extremen Hitze und Trockenheit im Sommer, viele Pflanzen überlebt haben. Die Aktion ist damit für den Verein noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Jahr geht es nicht nur um die Hege und Pflege der ausgepflanzten Wildblumen, sondern um eine Verbreitung von Wildblumen in der ganzen Stadt, wie dies in anderen Städten schon vorgelebt wird. Balkone, Vorgärten und Grünflächen sollen zu blühenden Futterwiesen für die Wildbienen werden. Hierzu ist eine Zusammenarbeit mit dem Truz und der Stadtverwaltung angedacht. Gesprächstermine werden derzeit mit den Partnern gesucht.

 


 

Badische Zeitung vom 28. November 2018

Schwarzwaldverein belegt bei „Deutschland summt“ einen 4. Platz

Bundesweite Initiative würdigt die Aufzucht und Pflanzung von mehr als 20000 Wildblumen am Tüllinger Berg, die die Lebensgrundlage von Wildbienen verbessertBiene Maja Deutschland summt

Wildbiene  FOTO: pixelio.de

WEIL AM RHEIN (BZ). Der Schwarzwaldverein hat mit seinem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ beim aktuellen Pflanzwettbewerb der Initiative „Deutschland summt!“ einen vierten Platz errungen. Der Schwarzwaldverein hatte dieses Jahr 20 000 Wildblumen gezogen und auf einem Grundstück am Tüllinger angepflanzt, um Bienen Nahrung zu bieten.
Die Initiative „Deutschland summt!“ hatte Gemeinschaften aller Art aufgerufen, die „Schaufel in die Hand zu nehmen“ und naturferne Flächen als neuen Lebensraum für Bestäuberinsekten zu gestalten. 295 Teilnehmergruppen mit insgesamt knapp 3 100 aktiven Bürgern aus Städten und Gemeinden aller Bundesländern haben sich beteiligt.
Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hatte anlässlich seines 90-jährigen Bestehens im Dezember 2017 die Aktion „Biene Maja hat Hunger“ ins Leben gerufen. Zunächst verteilte man Wildblumensamen an die Mitglieder mit der Aufforderung, sie im Frühjahr auf Balkonen oder im Garten auszusäen. In einem weiteren Schritt fanden die Vorstandsmitglieder Hermann Künzig und Otto Imgrund in Biogärtner Wolfgang Sprich aus Kandern einen kompetenten Mitstreiter, der sich für die Beschaffung des Saatguts und die fachliche Betreuung zur Verfügung stellte. Das Trinationale Umweltzentrum (Truz) stellte für den ersten Teil der Pflanzaktion das Gewächshaus im Dreiländergarten zur Verfügung. Dort wurden die Samen von über 20 000 Wildblumen gezogen. Die Stadt Weil am Rhein stellte ein Wiesengrundstück am Tüllinger zur Verfügung, das der Schwarzwaldverein nun gepachtet hat und pflegt. Dort haben Mitglieder im Mai die mehr als 20 000 Wildblumen ausgepflanzt.
Mit dieser Aktion hat der Schwarzwaldverein nun am bundesweiten Pflanzwettbewerb von „Deutschland summt!“ teilgenommen und ist in der Kategorie „Firmen-, Institutionen- und Vereinsgärten“ auf dem 4. Platz gelandet. Dafür gab’s in Berlin nun eine Urkunde.
Im Herbst hat sich gezeigt, dass trotz der extremen Hitze und Trockenheit im Sommer, viele Pflanzen überlebt haben. Im nächsten Jahr will der Schwarzwaldverein nicht nur die ausgepflanzten Wildblumen hegen und pflegen, sondern Wildblumen in der ganzen Stadt verbreiten, wie das in anderen Städten schon vorgelebt wird. Balkone, Vorgärten und Grünflächen sollen zu blühenden Futterwiesen für die Wildbienen werden. Dabei will man erneut mit Truz und Stadtverwaltung kooperieren.

Wer mithelfen will, kann sich der Aktion anschließen oder auch erst einmal nur reinschnuppern. Wer die Initiative mit Sach- oder Geldspenden unterstützen will, kann sich an Otto Imgrund,

Tel. (0157) 73543018, wenden. Die Naturschutzgruppe trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat um 18 Uhr im Josefstüble in Weil am Rhein.



Weiler  Zeitung vom 26. Juni 2018
WZ Trinational 2018 1Rund 80 Teilnehmer meldeten sich für den Trinationalen Wandertreff und damit für einen Ausflug nach Efringen-Kirchen mit Abstechern ins Museum „Alte Schule“ oder auf den Isteiner Klotz an – ein Drittel der Wanderer kam aus dem Elsass, ein Drittel aus der Schweiz und ein Drittel aus Weil am Rhein.

Von Jutta Schütz

Efringen-Kirchen. Der Verein, bei dem die grenzüberschreitenden Beziehungen des Vogesenclubs aus Ferrette und des Vereins Wanderwege beider Basel zusammenlaufen, ist der Weiler Schwarzwaldverein. Er hatte auch den Ausflug organisiert. Federführend beteiligt war der ehemalige Vorsitzende Hermann Künzig.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmer, so Künzig auf Anfrage der Oberbadischen, habe von den interessanten Geschichten rund um den Klotzen und vom Museum „Alte Schule“ und dessen Ausstellungen keine oder nur eine ungefähre Kenntnis gehabt. „Viele Wanderer waren sehr überrascht, wie viele interessante zeitgeschichtliche und kulturhistorische Fakten uns Museumsleiterin Maren Siegmann und der Isteiner Ortsvorsteher Franz Kiefer vermitteln konnten“, fasst er zusammen.

Die große Gruppe hatte sich nämlich nach ihrer Ankunft am Isteiner Bahnhof aufgeteilt – 13 Teilnehmer entschieden sich für die Führung im Museum, die anderen wanderten über das Wiiwegli am Huttinger Kreuz vorbei Richtung Grillplatz Isteiner Klotz.

Dort wartete auch die Isteiner Bergwacht mit einem Apéro. „Zur Bergwacht haben wir beste Kontakte, da sie von uns die Betreuung des Wegenetzes in Efringen-Kirchen und damit rund 90 Kilometer an Wegstrecke übernommen hat – wir helfen dafür bei der Pflege der Orchideenwiese mit“, erläuterte Künzig.

Führung durch die Dauerausstellung
Maren Siegmann führte durch die Dauerausstellung im Museum und berichtete schwerpunktmäßig zum eiszeitlichen Bergwerk in Kleinkems. Anhand von Fundstücken und nachgebauten Werkzeugen beschrieb sie die Arbeitsweise, aber auch die Lebensweise der eiszeitlichen Bewohner und konnte sich vor vielen interessierten Fragen kaum retten.

Neugierig waren die Wanderer zudem auf das Thema „Rhein als Landesgrenze“ und die wechselvolle Geschichte der Gemeinden am Fluss, auf die Fakten zur Rheinregulierung und die Vermessungen, die damit zu tun hatten. Fragen gab es auch zum Miteinander oder Gegeneinander der verschiedenen Religionszugehörigkeiten im Laufe der Zeit und natürlich zur Geschichte des Eisenbahnbaus.

Zur Rheinregulierung und deren Auswirkungen wie zum Eisenbahnbau hatte die Museumsleiterin Tafeln und Fotos ausgelegt, um die Themen zu visualisieren. Siegmann hatte große Freude an den Besuchern: „Es ist schon toll, wenn man merkt, dass die Leute sich gar nicht mehr verabschieden wollen, weil es noch so viele Fragen gibt“, berichtete sie gegenüber der Oberbadischen.

Bedeutung des Isteiner Klotz erläutert
Auch Ortsvorsteher Franz Kiefer, so erzählt Hermann Künzig, hatte nach seinem Vortrag zum Isteiner Klotz, der ehemaligen Burg und zur Festungsgeschichte in Kriegszeiten sowie der Vituskapelle einen „Sack voll Fragen zu beantworten“. Die geologische Geschichte des Rheingrabens und die Bedeutung des Klotzens als Grabenbruchscholle aus der Zeit des Oberjura sei ebenfallsWZ Trinational 2018 2 durch Kiefer dargestellt worden. „Dass der Basler Staatswein auf dem Rücken des Klotzens wächst, war zudem selbst vielen Schweizern unter den Teilnehmern nicht bewusst“, bemerkte Künzig.  

Kiefer habe beschrieben, wie die Idee der Weinlieferung nach Basel entstand: Bis 1803 gehörte Istein zum Herrschaftsgebiet des Basler Fürstbischofs. Aus diesem Grund beschloss die Bezirkskellerei Markgräflerland im Jahr 2005, aus den Trauben einer Lage am Isteiner Kirchberg den Basler Staatswein zu keltern und 500 Flaschen pro Jahr der Verwaltung des Kantons Basel-Stadt zu schenken. Lieferant des Staatsweins ist übrigens das Wyhuus am Rhy.

Im Isteiner Gasthaus „Sternen“ wurde der rundum interessante Vormittag dann mit beiden Wandergruppen beschlossen. Trinationaler Wandertreff des Weiler Schwarzwaldvereins führt ins Museum und zum Isteiner Klotz



nach oben


 

Badische Zeitung vom 25. Juni 2018

Wandern mit Freunden – etwas Schöneres gibt es doch fast nicht

BZ-INTERVIEW mit Hermann Künzig vom Weiler Schwarzwaldverein zur Freundschaft mit dem Vogesenclub und dem Verein Wanderwege beider Basel

WEIL AM RHEIN. Grenzüberschreitende Beziehungen unter zwei Vereinen gibt es immer wieder einmal. Dass aber im Dreiländereck eine trinationale Verbindung zustande kommt und dann auch von Dauer ist, erlebt man deutlich seltener. Der Weiler Schwarzwaldverein, der Vogesenclub aus Ferrette und der Verein Wanderwege beider Basel zeigen, dass es möglich ist. Hannes Lauber hat sich über diese Freundschaft mit Hermann Künzig, dem ehemaligen Vorsitzenden des Weiler Schwarzwaldvereins unterhalten, die am Sonntag mit einer Wanderung gepflegt wurde.

BZ Trinational HK 2018

BZ: Herr Künzig, Wanderer treiben sich doch ohnehin ständig im Schwarzwald, in den Vogesen oder im Jura herum. Da ist es doch eigentlich fast selbstverständlich, dass sich eine trinationale Freundschaft ergibt, oder?

Künzig: Nun ja, so einfach ist es am Ende dann auch nicht. Dazu braucht es schon noch ein wenig mehr. Sonst wären wir vermutlich auch nicht die einzige Ortsgruppe im Schwarzwaldverein, die eine solche dreiseitige Freundschaft unterhält.

BZ: Wie kam’s denn zu dieser grenzenlosen Verbundenheit?

Künzig: Angefangen hat das alles durch den drei Länder überschreitenden Interregio-Wanderweg. Im März 1980 haben wir an der Einweihungs-Wanderung von Kandern nach Bad Bellingen teilgenommen und uns auf der Johannisbreite mit Erbsensuppe und Wurst gestärkt. Dort trafen wir erstmals die Elsässer vom Vogesenclub Ferrette und kamen uns bei einem Viertele in Hertingen näher. Bereits im Juni lud uns der spätere Präsident Jean-Louis Schiro zu einer Wanderung nach Ferrette ein, bei der wir dann die Jumelage bereits besiegelten. Jährlich wurden dann immer einige Gemeinsamkeiten gepflegt wie Wanderungen und Jahresabschluss- oderWeihnachtsfeiern.

BZ: Aber die Schweizer Kollegen waren da noch nicht beteiligt?

Künzig: Ja und nein, Am 6. Oktober 1985 zum Interregio-Wandertreff von Altkirch über Riespach nach Ferrette begrüßte Jean-Louis Schiro mehr als 150 Teilnehmer vom Schwarzwaldverein Weil am Rhein, von Wanderwege beider Basel und dem Elsass. Seit dieser Zeit gab es lose freundschaftliche Beziehungen zu Wanderwege beider Basel. Aber erst 2004, wieder bei einer Interregio-Wanderung zwischen Altkirch und Ferrette, kamen wir uns dann näher, so dass die dritte Verbindung geschlossen werden konnte. Der Interregio-Wanderweg hat uns zusammengebracht. BZ: Und seither treffen Sie sich regelmäßig

zu gemeinsamen Unternehmungen?

Künzig: Seit dieser Zeit halten wir jährlich einWandertreffen im Dreiland ab. Jeder der drei Vereine ist imWechsel für die Organisation zuständig und natürlich wählt er jeweils eine Route in seinem Land aus.

BZ: Dieses Jahr waren die Weiler wieder an der Reihe. Was hatten Sie denn am Sonntag für ihre Freunde ausgesucht?

Künzig: Ich finde es immer etwas dürftig, wenn zu diesem Anlass nur eine Wanderung angeboten wird. Ich finde, es sollte immer auch etwas Kultur oder Historie vermittelt werden. Eine Gruppe wanderte von Efringen-Kirchen aus ein gutes Stück auf dem Wiiwegli und bog dann zum Isteiner Klotz ab, wo Ortsvorsteher Franz Kiefer über Geologie und Geschichte referierte und die Bergwacht Istein uns einen Apéro servierte. Die andere Gruppe besuchte das Museum in der Alten Schule und wurde von Museumsleiterin Maren Siegmann durch die Geschichte von Efringen-Kirchen und Umgebung geführt. Danach trafen sich beide Gruppen im Isteiner „Sternen“ zum Mittagessen.

BZ: Dem Wiiwegli fühlt sich der Weiler Schwarzwaldverein ja besonders verbunden, nicht wahr?

Künzig: Ja, das stimmt. 1976 wurde die Idee zum MarkgräflerWiiwegli durch den Schwarzwaldverein Weil am Rhein in Efringen- Kirchen geboren und der Streckenabschnitt von Weil am Rhein bis Schliengen diskutiert unter der Berücksichtigung der Weiterführung bis Freiburg. Im Februar 1977 wurde im Markgräfler Hof in Efringen-Kirchen der Streckenverlauf von Weil am Rhein bis Schliengen festgelegt. Und bereits drei Monate später, am 7. Mai, konnte, einen Tag nach dem Fest zu unserem 50-jährigen Bestehen, dieser Abschnitt eingeweiht werden. Das restliche Stück bis Freiburg hat dann wesentlich länger gebraucht und war erst 1993 fertig.

BZ:Wie viele Teilnehmer waren denn am Sonntag dabei?

Künzig: Angemeldet haben sich 85 Personen, 28 aus Ferrette, 30 aus Weil und 27 aus Basel.

BZ: Entspricht das auch der Größe der Vereine?

Künzig: Nein. Wanderwege beider Basler ist der mit Abstand größte. Er hat mehr als 2500 Mitglieder. Dagegen sind wir mit unseren 360 ein kleiner Haufen. Die Freunde aus Ferrette sind aber noch weniger und bringen es auf etwa 200 Mitglieder. Aber dafür sind sie sehr aktiv.

BZ: Das heißt, sie begegnen sich auch außerhalb des jährlichen Dreier-Treffs?

Künzig: Aber ja. Über die Jahre sind viele persönliche Freundschaften entstanden, die gepflegt werden. Wir haben inzwischen auch etliche Wanderer, die in zwei unserer Vereinen Mitglied sind, einige sogar in allen dreien. Und sogarWanderführer gibt es inzwischen, die in zwei unserer Vereinen aktiv sind. So kommt’s, dass wir auch an den Wanderprogrammen unserer befreundeten Vereine teilnehmen und dort dann auch wie eigene Mitglieder behandelt werden. Wir sind inzwischen wirklich eine große Familie.
-----
Hermann Künzig war sieben Jahre Vorsitzender
der Ortsgruppe Weil des Schwarzwaldvereins

BZ Trinational 2018nach oben



Weiler Zeitung vom 15. Juni 2018

WZ Vauban 15.06.18
nach oben


 

Badische Zeitung vom 9. Mai 2018

Exkursion zum DreiländersteinDreiländerstein

 

Am Sonntag unternahmen der Weiler Schwarzwaldverein und der Heimat- und Geschichtsverein gemeinsam eine Tour zu historischen Orten aus dem Ersten Weltkrieg. Mehr als 30 Teilnehmer nahmen die zwölf Kilometer im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz unter die Füße. Die Wanderung führte zunächst zum Dreiländerstein. Dort befindet sich die Südwestecke des Elsass. Von 1871 bis 1918 markierte er die Dreiländerecke zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Danach ging es über die Grenze nach Beurnevésin und mit dem Bus weiter zum Naturschutzgebiet von Bonfol. Vorbei an Schweizer Beobachtungsständen führte der Weg zum berühmten Grenzstein 111, dem südlichsten Punkt der deutschen Westfront im Ersten Weltkrieg und zum Fluss Larg, der die Gegner trennte. Die westlich und östlich der Larg ab 1914 gebauten Befestigungen hat der Verein „Amis des Kilometre Zero“ auf einer Strecke von 1,5 Kilometern restauriert, dokumentiert und mit Schautafeln versehen.
nach oben


 

Badische Zeitung vom 3. Mai 2018

Schwarzwaldverein und Truz fördern Wildbienen sowie Insekten

Von Herbert Frey

Biene Maja

Wildbienen und Insekten verlieren immer mehr natürlichen Lebensraum. Dem wollen Wolfgang Sprich, Otto Imgrund, Hermann Künzig und Astrid Deek (von links) entgegenwirken.   FOTO: Frey

 WEIL AM RHEIN. Im Gewächshaus beim Sundgauhaus warten rund 10000 Wildblumen- und Kräutersetzlinge darauf, ausgepflanzt zu werden. Sie wurden im Rahmen des Projekts „Biene Maja hat Hunger“, das die Weiler Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins lanciert hat, von Gärtnermeister Wolfgang Sprich gezogen. Ziel ist es, damit bedrohten Wildbienen und anderen heimischen Insekten Nahrung zu bieten.

Initiiert hat das Projekt der langjährige Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Hermann Künzig, der nun gemeinsam mit Otto Imgrund das Amt des Naturschutzwarts innehat. In Pflanzenexperte Wolfgang Sprich, dem der Erhalt ursprünglicher Naturräume sehr am Herzen liegt, und Astrid Deek, der Fachbereichsleiterin für grenzüberschreitenden Naturschutz beim Trinationalen Umweltzentrum, fanden sie rasch Mitstreiter.
Um dem Verschwinden der für das Markgräflerland einst typischen Streuobst- und Blumenwiesen entgegenzuwirken, die Wildinsekten ausreichend Nahrung boten, ließen sich Künzig und Imgrund von der Saatgutfirma Rieger-Hofmann Samen von Blumen und Kräutern zusammenstellen, die genau zu den Markgräfler Böden passen. 24 Arten wie Wiesen- und Ackerglockenblume, gewöhnliches Ferkelkraut, Wiesensalbei, gewöhnlicher Thymian oder nickende Kratzdistel zieht man seit März in den Gewächshausbeeten.
Als Versuchsfläche für das Auspflanzen stellt die Stadt eine Wiese am Tüllinger unterhalb der Ottilienkirche zur Verfügung. Dort haben die Projektverantwortlichen eine Teilfläche vertikutiert und gekalkt, eine zweite Fläche nur vertikutiert und einen drei Meter breiten Streifen unbearbeitet gelassen und lediglich gemäht. Auf allen drei Böden, die am Panoramaweg liegen, sollen nun etwa 100 Wildblumen und Kräuter pro Quadratmeter angepflanzt werden. Erster Pflanztermin, zu dem Freiwillige willkommen sind, ist am 5. Mai (siehe Artikelende).
„Wir wollen dann die Entwicklung auf diesen Flächen beobachten und so herausfinden, welche Bodenbeschaffenheit ideal ist“, sagt Wolfgang Sprich. Denn das Projekt zum Wohle der unverzichtbaren Bestäuber soll nachhaltig sein. Damit, so Hermann Künzig, fördere man auch die ebenfalls bedrohte heimische Vogelwelt, für die Insekten im Sommer eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellen.
Und nicht zuletzt will man mit dem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ die Bevölkerung sensibilisieren und anregen, in Privatgärten und auf Balkonen wieder stärker auf heimische Blumen- und Kräuterarten, die dauerhaft blühen, zu setzen. Dazu bedürfe es beim Kauf in Baumarkt und Gärtnerei intensiver Beratung und Information, weiß Wolfgang Sprich. Denn gängige Samentütchen mit Wiesenblumenmischungen, zu denen man gerne greife, würden in der Regel zu 40 Prozent Gräsersamen und zu 55 Prozent Samen von ein- oder zweijährigen Blumen enthalten. „Das sieht dann ein oder zwei Jahre ganz gut aus, aber von Dauer ist die Pracht nicht“, kritisiert er. Auch viele modische Zierpflanzen und selbst beliebte Balkonpflanzen wie Petunien oder Geranien seien für Wildbienen relativ uninteressant, da sie kaum Nektar liefern.

Zur Pflanzaktion am Samstag, 5. Mai, um 13 Uhr am Panoramaweg unterhalb der Tüllinger Ottilienkirche sind Freiwillige willkommen. Fragen beantwortet Hermann Künzig unterTelefon 07621/797608.

nach oben


Badische Zeitung vom 27. April 2018

Genusswandern

Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein hat mit Mitgliedern und Gästen eine Frühlingswanderung rund um das Wein- und Blumendorf Sasbachwalden in der Ortenau durchgeführt. Von Sasbachwalden ging es in einem anspruchsvollen Aufstieg durch die wildromantische Gaishöllschlucht über 13 Brücken und etliche Stufen. Oben angekommen war die Mittagsrast willkommen. Weiter ging es dann durch den frühlingsgrünen Wald und vorbei an blühenden Kirschbäumen zur historischen Straubenhöfmühle. Nach einer Stärkung ging es durch die Rebanlagen Alde Gott wieder zurück zur WG Sasbachwalden. Auch die Spaziergänger bei der Tour kamen auf ihre Kosten bei einer Wanderung zum Badisch Bänkl und gemütlich bergab am Sasbach entlang bis zum gemeinsamen Treffpunkt. Alle waren sich einig, dass es ein gelungener Tagesausflug in die Ortenau war.
nach oben


 

 

Badische Zeitung vom 27. Februar 2018

Rosemarie Lange folgt auf Künzig

Schwarzwaldverein ist für die nächsten Jahre gut aufgestellt / Erstmals eine Frau an der Spitze

Ehrenvorsitzender 2

WEIL AM RHEIN (ouk). Rosemarie Lange ist die neue Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein. Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag wurde sie einstimmig gewählt. „Heute schreiben wir Geschichte“, sagte Hermann Künzig, der den Verein sieben Jahre lang als Vorsitzender prägte. In der 90-jährigen Geschichte des Vereins sei sie die erste Frau in diesem Amt.
Künzig blickte zufrieden auf seine Zeit als Vorsitzender zurück. „Über den Tellerrand zu schauen, hat sie sehr gelohnt“, sagte er. Er hat stets die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen des Schwarzwaldvereins und benachbarten Vereinen gesucht. So beginnen die Gruppen Weil und Lörrach des Schwarzwaldvereins die Wandersaison jedes Jahr gemeinsam an der Daurhütte. Zum Programm gehören Fahrradtouren mit der IG Velo und die Dreiländertreffen mit den Wanderfreunden Beider Basel. Seit zwei Jahren pflegt die Bergwacht Istein die Wegweiser rund um Efringen-Kirchen und entlastet damit den Schwarzwaldverein, der ohne diese Hilfe mehr als 200 Kilometer Wege markieren müsste. Vertreter dieser Vereine und des Heimat- und Geschichtsvereins Weil am Rhein überbrachten bei der Versammlung daher Grüße. Auch OB Wolfgang Dietz sprach ein Grußwort.
Mit fast 82 Jahren wolle er sich nun vom Vorstandamt zurückziehen und sich einen Kindheitstraum erfüllen, sagte Hermann Künzig. Als Bub habe er von einem eigenen Bienenvolk geträumt, nun wolle er mit dem Projekt „Biene Maja hat Hunger“ Wildbienen fördern (siehe nebenstehenden Bericht). Zum Programm des Schwarzwaldvereins Weil gehören die kurzen Werktagswanderungen, längere Touren an den Wochenenden, Fahrradtouren, Hermann Künzigs beliebte Fahrten ins Blaue und eine Wanderwoche, die 2017 in den Bayerischen Wald führte. Im Jahr 2017 habe man 43 Wanderungen mit 952 Teilnehmern und sechs Radtouren durchgeführt, berichtete Wanderwart Hansjörg Aleth.
„Mein Hauptanliegen ist es, Menschen in Bewegung zu bringen“, sagte die neue Vorsitzende Rosemarie Lange. Aber auch das soziale Miteinander sei wichtig, da sich viele alleinstehende Menschen dem Verein anschlössen.
Hermann Künzig wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er hatte sich seit 2002 im Vorstand engagiert, sieben Jahre lang als Vorsitzender.
Wahlen: Rosemarie Lange (neue erste Vorsitzende, die weiterhin die Mitgliederverwaltung besorgt), Roland Christ (zweiter Vorsitzender), Peter Lange (Kassierer), Hermann Künzig (Naturschutzwart, Schriftführer), Hansjörg Aleth (Wanderwart), Otto Imgrund (Naturschutzwart, bleibt Wegewart), Wolfgang Weber (Wegewart), Iris Beierer (Koordinatorin Werktagswanderer), Gerhard Sänger (Beirat).
Ehrungen: Ingrid Draband (25 Jahre), Renate Aleth, Erich Tröndle (40 Jahre), Bärbel Sänger, Gerhard Sänger, Hannelore Reisch, Hans-Dieter Reisch (50 Jahre), Gertrude Klett, Horst Stöckert, Rosmarie Stöckert (55 Jahre), Wolfgang Weller (60 Jahre)
Mitglieder: 337
nach oben


Weiler Zeitung vom 27. Februar 2018

Erstmals eine Frau an der Spitze

Rosemarie Lange übernimmt Vorsitz von Hermann Künzig / Erfolgreiches WanderjahrJHV Vorstand

Der vor 90 Jahren im Weiler Bahnhofhotel Hermann gegründete Schwarzwaldverein hat bei der Jahresversammlung am Sonntag eine neue Vorsitzende gewählt. „Drei Länder, ein Gedanke ,Wandern’“: Unter diesem Motto wurde zudem Rückschau auf die Anfänge, das vergangene Vereinsjahr und ein Blick in die Zukunft gehalten.

Weil am Rhein (sc). Der Vorsitzende Hermann Künzig, seit 1994 Vereinsmitglied und ab 2002 in verschiedenen Vorstandsämtern tätig, gab sein Amt als Vorsitzender an Rosemarie Lange ab, die bisher als Kassiererin aktiv war. Damit wurde erstmals in den 90 Jahren des Bestehens eine Frau in das Amt des ersten Vorsitzenden gewählt.

Künzig begrüßte unter den Gästen OB Wolfgang Dietz, Otto Ruppenstein von der Bergwacht Istein, Manfred Heim von der Ortsgruppe Lörrach und Hans Schmid von den Wanderwegen beider Basel. In ihren Grußworten brachten diese Gäste ihre Wertschätzung und Glückwünsche zum Ausdruck.

OB Dietz, der seine Verbundenheit bekundete, sagte: „Wir müssen mehr darauf hören, was die Natur uns sagt.“ Dieses Hinhören sei ein Wesenskern des Schwarzwaldvereins.

Ulrich Siemann vom Heimat- und Geschichtsverein, der mit dem Schwarzwaldverein gemeinsame Veranstaltungen durchführt, lobte dessen Arbeit.

Mitgliederentwicklung
In den Anfängen nach den Kriegsjahren zählte der Schwarzwaldverein nach neunmonatigem Bestehen 111 Mitglieder, schon ein Jahr später waren es 234 begeisterte Wanderer. Im Jahr 1986 erlebte der Verein mit 669 den Höhepunkt bei der Mitgliederzahl. Heute sind es 338 Mitglieder, der Mitgliederschwund ist ins Besondere auf die Alterung zurückzuführen, erklärte Künzig. Das Durchschnittsalter der Mitglieder betrage 70 Jahre.

Bericht des Vorsitzenden
Angesichts seines Alters wollte sich Hermann Künzig nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Vielmehr will er nun ein Bienenvolk halten. Die Stadtverwaltung Weil am Rhein habe zugesagt, ein Grundstück zur Aussaat von Wildblumen zur Verfügung zu stellen. Dietz versprach, sich um diese Angelegenheit zu kümmern.

Bericht des Wegewartes
Die Wiedereröffnung des Interregio-Wanderwegs in Rheinfelden habe Gelegenheit geboten, mit dem Vogesenclub Village-Neuf gute Kontakte aufzunehmen. Der Dreiland-Wanderweg von Schweizmobil, das sind 28 Kilometer, wurde vom Wegewart Otto Imgrund komplett abgelaufen. In diesem Zusammenhang wurden notwendige Reparaturen vorgenommen. Im Bereich der Tramlinie 8 seien im Zuge der Bauarbeiten viele Hinweisschilder verschwunden, diese wurden von Imgrund ersetzt. Auch der Bau der Schnellbahntrasse brachte Veränderungen mit sich, die vom Wegewart korrigiert wurden. Summa summarum kamen für den Wegewart 93 Arbeitsstunden zusammen. Imgrund kritisierte zugleich den Vandalismus, der dazu beiträgt, dass immer wieder Hinweisschilder abgerissen, verbogen oder mitgenommen werden.

Wanderbericht
Hansjörg Aleth berichtete über ein schönes und erfolgreiches Wanderjahr. „Unsere Wanderer werden älter“, sagte Aleth, daher würden die Wanderungen kürzer und weniger anstrengend geplant. Durchschnittlich nehmen 20 bis 25 Marschierer an den Veranstaltungen teil. 2017 wurden 41 Wanderungen durchgeführt, hinzu kommen sechs Fahrradtouren unter der Leitung von Roland Christ. Neun Kurzwanderungen mit insgesamt 199 Teilnehmern und 34 normale Wandertage mit 753 Wanderern wurden unternommen. Dabei wurden 407 Kilometer Strecke bewältigt und 9755 Höhemeter erklommen. Aleth dankte den Wanderführern, insbesondere Ursula Sütterlin, Hans Görres, Chutz Leuenberger und Antonia Duttenhöfer.

Die Kasse
Rosemarie Lange verwies auf ein kleines Minus bei der Kasse. Dennoch sei der Haushalt ausgeglichen. Helene Klaus und Brigitte Keller attestierten eine gute Kassenführung.

Ehrungen

Wahlen und Änderungen
Die neue Vorsitzende Rosemarie Lange kündigte in ihrer Antrittsrede an, dass vieles jetzt anders werde, da ein jeder sein Amt mit der eigenen Persönlichkeit ausfülle. Die Menschen in Bewegung halten, der soziale Aspekt des Miteinander im Verein, das sei ihr wichtig.

Als zweiter Vorsitzender wurde Roland Christ gewählt. Die Kasse übernimmt Peter Lange, Protokollführer wird Hermann Künzig, der auch als Naturschutzwart tätig ist.

Wanderwart bleibt Hansjörg Aleth und Otto Imgrund wird als Wegewart aktiv sein. Wolfgang Weber wurde ebenfalls zum Wegewart ernannt. Iris Beierer ist Koordinatorin Werktagswanderer und Ulrich Borocco ist Wegewart.

nach oben


Badische Zeitung vom 16. Februar 2018

Schwarzwaldverein
Am Titisee unterwegs
Bei trockenem Wetter fuhr der Schwarzwaldverein an den Titisee. In einer herrlichen Winterlandschaft mit trockenem Schnee, der die Landschaft verzauberte, absolvierten die Teilnehmer eine sehr schöne Rundwanderung von Titisee nach Hinterzarten. Für die Wanderer war es ein gelungener Ausflug in den Schnee und der Beginn der neuen Wandersaison. Der im Laufe der Wanderung einsetzende leichte Schneefall kam wie bestellt. Die Rückfahrt über den Feldberg mit der weißen Pracht rundete den Ausflug ab, der ein Genuss für alle Teilnehmer und ein Vorgeschmack auf die anstehenden Wanderungen war.

nach oben


Badische Zeitung vom 3. Februar 2018

Auch spontane Touren möglich
Schwarzwaldverein bietet viel

WEIL AM RHEIN (BZ). Die Ortsgruppe Weil am Rhein des Schwarzwaldvereins hat auch für 2018 wieder Wanderungen und Ausflüge, die alle Interessen und Schwierigkeitsgrade abdecken. Neben den schon feststehenden Wanderungen des Jahresprogramms werden erstmals freie Wanderungen und eine Abendwanderung angeboten, deren Termine über die Tagespresse bekanntgegeben werden. Das Jahresprogramm steht dieses Jahr unter folgendem Motto: „Sie wän wandere? Mir hän d’Wäg.“
Eine Winterwanderung im Schwarzwald zwischen Titisee und Hinterzarten steht heute, Samstag, 3. Februar, auf dem Plan. Die Führung liegt bei Hansjörg Aleth. Nächster Termin ist dann am Sonntag, 25. Februar, die Jahreshauptversammlung.
Rund um den Scheinberg führt am Sonntag, 18. März, eine Tour mit Wanderführer Hans Görres. Über den Regioweg in die Langen Erlen geht es am Donnerstag, 5. April. Die dreistündige Wanderung leiten Irene Böhringer und Antonia Duttenhöfer. Nach Sasbachwalden fahren die Wanderer mit Ulrich Borocco am Samstag, 14. April, mit einem Sonderbus.

Bekannte Ziele und eine Überraschungsfahrt ins Blaue

Ausblicke ins Rheintal und ins Eggenertal bietet eine Radtour durch den Markgräfler Obstgarten am Sonntag, 6. Mai. Die Tagestour führt unter anderem über Fischingen, Blansingen, Hertingen, Schliengen, Feldberg und Kandern wieder zurück nach Weil. Die Führung übernehmen Roland Christ und Jürgen Wiechert. Eine Überraschungsfahrt ins Blaue ist für Dienstag, 15. Mai, geplant. Die Organisation liegt in den Händen des Vorsitzenden Hermann Künzig.
Ein historisch-neuzeitlicher Rundgang mit Rosemarie Lange um die ehemalige Festung Hüningen im Elsass in 13 Etappen findet am Donnerstag, 7. Juni, statt. Vom 21. bis zum 24. Juni führt eine Fahrradtour durch Oberschwaben. Ebenfalls am 24. Juni ist ein trinationaler Wandertag geplant. Am Donnerstag, 5. Juli, wird der Basler Zoo besucht, und am 7. Juli geht’s ins Kinzigtal.
Eine Feldbergtour steht am Samstag, 11. August, auf dem Programm. Am Donnerstag, 23. August, wird Hasel umrundet. Weiter geht es am Samstag, 1. September, mit einer Wanderfahrt ins Berner Oberland, während vom 23. bis 30. September der Pfälzerwald erkundet wird. Beim Sauserbummel durch die Efringer Reben am 4. Oktober sowie bei einer Metzgete in Fröhnd am 25. Oktober wird die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Die Wandersaison klingt dann bei der Jahresabschlussfeier am 8. Dezember im katholischen Gemeindehaus aus. Zu den Touren sind nicht nur Mitglieder, sondern alle Wanderer und Velofahrer eingeladen.

nach oben


Weiler Zeitung vom 18. Januar 2018

Ein prall gefüllter Kalender

Schwarzwaldverein - Vorstellung des Jahresprogramms / Wandern und Velotouren Unter dem Motto „Sie wän wandere? Mir hän d’Wäg.“ sind alle Mitglieder sowie interessierte Wander- und Velofreunde eingeladen, mit dem Schwarzwaldverein dieses Jahr auf Tour zu gehen.

Symbolbild

Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein plant dieses Jahr wieder zahlreiche Touren. Foto: Archiv

Weil am Rhein. Noch bis heute, 18. Januar, kann man sich für den traditionellen Kaffeebummel zum Sattelhof anmelden, der am Samstag, 20. Januar, stattfindet. Die Wanderzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden, die Führung hat Hansjörg Aleth.
Eine Winterwanderung im Schwarzwald zwischen Titisee und Hinterzarten ist am Samstag, 3. Februar, geplant. Die Führung liegt ebenfalls bei Hansjörg Aleth. Am Sonntag, 25. Februar, findet die Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins statt.

Rund um den Scheinberg wird am Sonntag, 18. März, mit Wanderführer Hans Görres gewandert. Über den Regioweg in die Langen Erlen geht es am Donnerstag, 5. April. Die dreistündige Wanderung führen Irene Böhringer und Antonia Duttenhöfer. Nach Sasbachwalden fahren die Wanderer mit Ulrich Borocco am Samstag, 14. April, mit einem Sonderbus.

Ausblicke ins Rheintal und Eggenertal bietet eine Radtour durch den Markgräfler Obstgarten am Sonntag, 6. Mai. Die Tagestour führt unter anderem über Fischingen, Blansingen, Hertingen, Schliengen, Feldberg und Kandern wieder zurück nach Weil. Die Führung übernehmen Roland Christ und Jürgen Wiechert. Eine Überraschungsfahrt ins Blaue ist für Dienstag, 15. Mai, geplant. Die Führung liegt beim Vorsitzenden Hermann Künzig.

Ein historisch-neuzeitlicher Rundgang mit Rosemarie Lange um die ehemalige Festung Hüningen im Elsass in 13 Etappen findet am Donnerstag, 7. Juni, statt. Vom 21. bis zum 24. Juni ist eine viertägige Fahrradtour in Oberschwaben geplant. Ebenfalls am 24. Juni ist Trinationaler Wandertag.

Am Donnerstag, 5. Juli, wird der Basler Zoo besucht. Auf dem Flößerpfad im Kinzigtal wandern die Teilnehmer am Samstag, 7. Juli, mit Gerda Blaess und Hannelore Rippka.

Eine Feldbergtour mit Hansjörg Aleth steht am Samstag, 11. August, auf dem Programm. Am Donnerstag, 23. August, wird auf einem Rundweg um das Dorf Hasel gewandert. Die Führung haben Ursula Sütterlin und Magdalena Bach.

Am Samstag, 1. September, ist eine Wanderfahrt ins Berner Oberland geplant. Die Teilnehmer können entweder ab Kandersteg zum Oeschinensee oder im Tal wandern. Hansjörg und Renate Aleth übernehmen die Wanderführung. Vom 23. bis 30. September steht eine Wanderwoche im Pfälzerwald an.

Ein Sauserbummel durch die Efringer Reben mit Abschluss auf den Lang’schen Terrassen findet am Donnerstag, 4. Oktober, statt. Wanderführer sind Rosemarie und Peter Lange. Zur Metzgete in Fröhnd geht es am Donnerstag, 25. Oktober, mit Yvonne Speer. Gewandert wird auf dem Wiesentalweg von Mambach nach Fröhnd.

Am Samstag, 8. Dezember, ist die Jahresabschlussfeier des Schwarzwaldvereines im katholischen Gemeindehaus. Außerdem soll im Dezember ein Weihnachtsmarkt besucht werden – der Termin steht noch nicht fest.
nach oben


Weiler Zeitung vom 11 Januar 2018

Für Westweg 55 Tannen gefällt
Titelbild 2018

Mehr als 60 Seiten umfasst die neue Broschüre mit den Wanderungen und sonstigen Veranstaltungen des Schwarzwaldvereins 2018. Für das Titelblatt lieferte der Vorsitzende eine Panorama-Aufnahme vom Isteiner Klotz. Foto: Walter Bronner

In den Annalen des Schwarzwaldvereins wird anno 1932 auch noch besonders erwähnt, dass die Ortsgruppe das ehemalige Weiher-Brünnele zwischen Haltingen und Ötlingen „in heimatlicher Verbundenheit“ durch Steinhauermeister und Mitglied Johannes Bernhard restaurieren ließ und dann Hermann-Daur-Brunnen taufte.

Von Walter Bronner

Weil am Rhein. 1933 kam es kam es dann zum befohlenen Zusammenschluss des Badischen und Württembergischen Schwarzwaldvereins. Die ebenfalls „von oben“ verordnete vaterländische Pflicht gebot: „Für die Mitglieder des Schwarzwaldvereins bedeuten die Staatsaufgaben unserer Regierung, Pflege, Schaffung der Heimatliebe und Schaffung einer gesunden und echten Volksgemeinschaft“. Dem Aufruf schloss sich auch die Ortsgruppe Weil „voll und ganz“ an, wie das Protokoll vermerkt. Zum „Zehnjährigen“ 1937 spielte auch die Orchestergesellschaft auf, trug der Gesangverein Lieder vor und wurde die Ortgruppe der NSDAP noch vor den anwesenden vier Bürgermeistern begrüßt. Beiläufig notiert ist auch, dass der Hauptverein dem Weiler Vorsitzenden satzungswidriges Handeln untersagte und der Ortsgruppe nahelegte, sich einen fähigen Nachfolger zu suchen.

70 Austritte, Amtsverzicht des Vorsitzwenden (aus gesundheitlichen Gründen) und ein Leitzordner voll wenig erfreulichem Schriftgut waren die Folge. Mit Kriegsausbruch war es kaum noch möglich, Vereinsarbeit zu leisten. Und als der gesamte Vorstand an die Front eingezogen wurde, übernahmen die Ehefrauen die Aufgaben der Männer. Nur zwei Protokollseiten sind 1941 noch beschrieben und nur noch eine im Jahr darauf. 1945 wird der Schwarzwaldverein durch die Besatzungsmacht verboten.

Die Neugründung erfolgte 1948 und zugleich der Druck eines Wanderplans, der jedoch auf einer DIN-A-5-Doppelseite ausreichend Platz hatte. Vorsitzender war Georg Auth, Stellvertreter Fritz Blum. Offenbar hatte die Militärregierung dieser Wahl nicht zugestimmt, denn die gesamte Korrespondenz wurde nur über den Vize abgewickelt. 1950 übernahm Rudolf Trefzer den Vorsitz. Es folgten Jahre der kontinuierlichen weiteren Aufbauarbeit ohne spektakuläre Ereignisse und 1957 eine falsche Anzeige wegen Naturschutzfrevel in der Wolfsschlucht bei Kandern, die folgenlos blieb.

Die Rückschau auf die Vereinsjahre der sechziger und siebziger Jahre konnte Künzig mit etlichen Anekdoten garnieren. Es war dies eine Zeit prosperierender Vereinsentwicklung, einschließlich solider finanzieller Verhältnisse. Nur das Vermächtnis von 18000 D-Mark, das ein lediges Mitglied dem Verein 1967 vererbte, geriet zum peinlichen Verlustgeschäft, weil es als Dollar-Anlage deponiert wurde und nach Abwertung der US-Währung nur noch 10000 Mark wert war.

Dies ist der zweite und letzte Teil der Serie über den Weiler Schwarzwaldverein. Den erste Teil  finden Sie unter Presse-Echo 2017 über diesen Link >

nach oben


Die Oberbadische vom 9. Januar 20018

Hütte lockt 200 Wanderfreunde
Daurhütte
Mehr als 200 Wanderfreunde aus der Region feierten an der Daur-Hütte in Ötlingen auf Einladung der Schwarzwaldvereine Lörrach und Weil am Rhein den Start ins Wanderjahr.Foto: Peter Ade

Kreis Lörrach (pad). Gemeinsam starteten an Dreikönig zum vierten Mal in Folge insgesamt mehr als 200 Mitglieder der Schwarzwaldvereine Lörrach und Weil am Rhein bei der Daur-Hütte in Ötlingen das Wanderjahr 2018.

Bei fast frühlingshaften Temperaturen gab es Glühwein und einen schmackhaften Imbiss. Für die Weiler Wanderfreunde bildete das Treffen zugleich den Auftakt zu den Feiern anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Ortsgruppe.

Unter Leitung von Veronika Glomann starteten die Weiler Wanderer am Lindenplatz in Alt-Weil zum Marsch in Richtung Daur-Hütte. Zeitgleich machten sich die Lörracher unter Leitung ihres Vorsitzenden Uli Nitsche an der Wiesebrücke in Tumringen auf den Weg.

Am Lieblingsort des aus Stetten stammenden Kunstmalers und Graphikers Hermann Daur errichtete der Schwarzwaldverein Lörrach 1925 die Hütte, die er 1972 der Weiler Ortsgruppe schenkte. Ein schwerer Schlag war es, als das beliebte Domizil 1980 durch einen Brandanschlag zerstört wurde. Da die Erneuerung für den Schwarzwaldvereins Weil am Rhein finanziell nicht zu stemmen gewesen wäre, übergab er das Projekt an die Stadt, die daraufhin den Wiederaufbau übernahm.

Der Weiler Vorsitzende Hermann Künzig freute sich über die starke Beteiligung an der Dreikönigs-Wanderung. Lörrachs Vorsitzender Nitsche wünschte ein gutes Wanderjahr mit schönen Erlebnissen und informierte über besondere Anlässe.

Künzig lud die Weiler Vereinsmitglieder zur 90. Generalversammlung am Sonntag, 25. Februar, 15 Uhr, ins katholische Gemeindehaus St. Peter und Paul ein. Er kündigte an, dass ein neuer erster und ein neuer zweiter Vorsitzender gewählt werden.

Kontakt: Uli Nitsche (Vorsitzender Lörrach), Telefon 07621/6860055; E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Hermann Künzig (Vorsitzender Weil am Rhein), Telefon 07621/797108; E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


nach oben


 

Badische Zeitung vom 8. Januar 2018

Von der Schutzhütte zum beliebten Ausflugsziel

Die Mitglieder der Schwarzwaldvereinsortsgruppen Lörrach und Weil treffen sich jährlich an der Daur-Hütte, die für beide Vereine eine besondere Bedeutung hat

Daurhütte 2018 2

Großandrang: Gut 200 Wanderer kamen zum Treffen der Schwarzwaldvereine an der Daur-Hütte. Foto: Schleer

WEIL AM RHEIN (kwb). Die Daur-Hütte ist ein beliebtes Ausflugsziel. Errichtet wurde sie vom Lörracher Schwarzwaldverein als Schutzhütte. Viele Jahre lang war sie der Austragungsort des beliebten Waldfests des Ötlinger Gesangvereins und nach wie vor findet dort an Himmelfahrt ein Waldgottesdienst der evangelischen Gemeinde Ötlingen statt. Seit einigen Jahren besinnen sich auch wieder die Schwarzwaldvereine aus Lörrach und Weil am Rhein der Daur-Hütte und treffen sich dort jährlich zum Start ins Wanderjahr.

Nachdem die Ortsgruppe Lörrach bereits seit vielen Jahren enge Kontakte zur Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen pflegt unter dem Motto "Mit de Nochbere schwätze", beschlossen die Vorsitzenden Hermann Künzig (Weil) und Uli Nitsche (Lörrach) das man als Ortsgruppen, die nur der Tüllinger Berg trennt, näher zusammenzurücken sollte. Daraus entstand nun schon zum vierten Mal in Folge das Treffen auf dem Tüllinger Berg.

1925 vom Schwarzwaldverein Lörrach erbaut
Am Lieblingsort von Kunstmaler Hermann Daur hatte die Ortsgruppe Lörrach 1925 die Daur-Hütte errichtet, zwei Jahre vor der Gründung der Weiler Ortsgruppe. Die fand erst 1927 mit 34 Personen, darunter sechs von der Bergwacht, im Bahnhofshotel statt. Von Anfang an pflegte man enge Kontakte zu den Lörrachern. Die schenkten schließlich 1972 den Weilern die Daur-Hütte.

Ein schwerer Schlag für alle Schwarzwaldvereins-Mitglieder diesseits und jenseits des Tüllingers war es, als die Hermann-Daur-Hütte im Jahre 1980 einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Da die Renovierungskosten eine Höhe erreichten, die für die Weiler Ortsgruppe nicht finanzierbar war, übergab sie die Überreste der Daur-Hütte an die Stadt Weil am Rhein, die den Wiederaufbau übernahm. Viele Wanderer, die an der Daur-Hütte vorbeikommen und dort eine Rast einlegen, freuen sich bis heute über die gelungene Instandsetzung, zumal sie immer noch die Funktion einer Schutzhütte bei Unwettern erfüllt, die den Wanderer doch immer wieder einmal überraschen.

Fast frühlingshafte Temperaturen herrschten nun am Dreikönigstag, als rund 200 Mitglieder der beiden Ortsgruppen bei der Daur-Hütte das neue Wanderjahr 2018 mit Glühwein und Häppchen begrüßten. Antonia Duttenhöfer und Fritz Walter von der Weiler Ortsgruppe hatten alles vorbereitet für einen gemütlichen Plausch und Gedankenaustausch. Für die Weiler Ortsgruppe war es zugleich der Start ins Jubiläumsjahr "90 Jahre Schwarzwaldverein Ortsgruppe Weil am Rhein". Die Teilnehmer freuten sich zudem über eine wunderbare Rundumsicht in die Berge und das Markgräflerland, als sie der Weiler Vorsitzende Hermann Künzig begrüßte. Lörrachs Vorsitzender Uli Nitsche wünschte allen ein gutes Wanderjahr mit vielen schönen Erlebnissen und gab einen Ausblick auf die besonderen Anlässe. Zugleich wurden die schön gestalteten und inhaltsreichen Wanderprogramme beider Ortsgruppen verteilt, die sofort bei allen großes Interesse weckten.

Neuer Vorsitzender für die Weiler Ortsgruppe
Hermann Künzig lud zugleich alle Weiler Schwarzwaldvereinsmitglieder ein zur 90. Generalversammlung am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr im Katholischen Gemeindehaus Sankt Peter und Paul und kündigte an, dass man einen neuen ersten und zweiten Vorsitzenden wählen werde. Namen wollte er aber noch keinen nennen.
_____

Kontakt: Uli Nitsche (Vorsitzender Lörrach), Ringstraße 6, 79541 Lörrach, Tel. 07621 / 6860055, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Kontakt: Hermann Künzig (Vorsitzender Weil am Rhein), Leopoldstraße 19, 79578 Weil am Rhein,
Tel. 07621 / 797108, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

nach oben

Copyright © 2011. All Rights Reserved.