Presse-Echo 2019

WZ  20.03.2019 Jahreshauptversammlung: Viele Ideen und Pläne für die Zukunft
BZ  19.03.2019  Jahreshauptversammlung: Wir können mehr als nur Wandern
BZ  08.02.2019  Wanderung ohne Schnee

WZ 10.01.2019  Es geht nach Rottweil, Todtmoos und "ins Blaue"
OB 08.01.2019  Start ins neue Wanderjahr
BZ 04.01.2019   Mal gemütlich, mal anspruchsvoll


Weiler Zeitung vom 20 März 2019

Viele Ideen und Pläne für die Zukunft

WZ JHV 2019Die Geehrten bei der Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins (v. l.) Hermann Künzig,
Heidi Hinze, Erich Hinze, Maria Steiert, Margarete Hübner, Verena Schmidt und Antonie Jerg.
Foto: Joachim Pinkawa Foto: Weiler Zeitung

Das zurückliegende Jahr beschrieb die Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein, Rosemarie Lange, als Jahr „mit viel Aktivität, mit vielen Ideen und Plänen für die Zukunft“.

Von Joachim Pinkawa

Weil am Rhein. Zur 91. und ihrer ersten Jahreshauptversammlung als Vorsitzende begrüßte Lange am Sonntag zahlreiche Wanderfreunde im Saal des katholischen Gemeindehauses Sankt Peter und Paul.

Rückblick

In ihrem Rückblick verwies Lange auf gemeinsame Unternehmungen mit der IG Velo, der Bergwacht Istein, dem Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde, dem Förderkreis Museum Alte Schule in Efringen-Kirchen, dem Ski-Club Weil am Rhein und dem Trinationalen Umweltzentrum (Truz). Darüber hinaus auch die Beteiligung an Touren der Ortsgruppen Kandern, Lörrach, Grenzach-Wyhlen und Schopfheim sowie an der Bezirkssternwanderung des Bezirks Markgräflerland. Gepflegt und fortgeführt wurde auch die langjährige Freundschaft mit dem Club Vosgien de Ferrette und den Wanderwegen beider Basel durch den trinationalen Wandertreff, einschließlich der freundschaftlichen Kontakte mit dem Schwarzwaldverein Basel.

Unterstützt wurden Vorhaben der Arbeitsgruppe Naturschutz Markgräflerland, des Truz und der Tourist-Info Weil am Rhein. Grundsätzlich stellte die Vorsitzende die Bedeutung von Bewegung zum Erhalt der Flexibilität von Körper und Geist heraus und formulierte den Anspruch des Vereins an Wanderführer und Touren, dem unterschiedlichen Anspruchs-, Leistungs- und Altersniveau gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang wertete Lange die steigende Beteiligung an den Fahrten mit der IG Velo und das attraktive Programm sehr positiv.

Wanderungen

Wanderwart Hansjörg Aleth berichtete über ein „tolles Jahr“ für 15 Wanderführer und fast 1000 Wanderer bei 41 Fußwanderungen, einer dreitägigen Wanderung und fünf Radtouren, sowie 8700 bewältigten Höhenmetern. Als Höhepunkt bezeichnete er die Wanderwoche im Pfälzer Wald, nannte aber auch eine Fahrt ins Blaue, den vom Verein ausgerichteten trinationalen Wandertag und die Fahrt ins Berner Oberland.

Bürgermeister Rudolf Koger lobte in diesem Zusammenhang die intakte Vereinsstruktur und das anspruchsvolle Programm.

Roland Christ, stellvertretender Vorsitzender und Radtouren-Verantwortlicher, resümierte positiv Touren nach Warmbach, durchs Markgräflerland („abseits ausgetrampelter Touristenpfade“), die Vier-Tages-Tour in Oberschwaben und die „wellige 100-Kilometer-Tour im Sundgau“.

Wege- und Naturschutzwart Otto Imgrund legte anschließend die Arbeiten der Wegeverwaltung (digital) dar, „wir können mehr als wandern“. Immerhin betreut der Verein mehr als 90 Kilometer Wanderwege. Aufschlussreich berichtete er auch über die gemeinsam mit Hermann Künzig, Helene Klaus, Yvonne Speer, Ulrich Siemann, Ulrich Borocco, Renate Zentner, Christa Linder, Xaver Schwer und Otto Ruppenstein Anfang 2018 neu gegründete Naturschutzgruppe. Er hob dabei aus den geplanten Projekten die Aktion „Weil am Rhein summt und brummt“ hervor, die das Ziel hat mit zig-tausenden Samen und Auspflanzungen den Wildblumenbestand für Bienen und Insekten auszubauen. Für eine spezielle Aktion, die die „Balkonpflanzen-Gärtner“ erreichen soll, wurden 500 entsprechende Samentütchen zur Verfügung gestellt. Für 2019 verwiesen die Verantwortlichen auf das Jahresprogramm.

Ehrungen

Gabriele Schwarz und Wolfgang Weber erhielten für ihre erstmalige Teilnahme an mindestens 15 Wanderungen in einem Jahr das Wanderehrenzeichen. Für die 25-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Ehrenvorsitzender Hermann Künzig, Maria Steinert und in Abwesenheit Gudrun Vögtlin, Erika Kuhnen, Fred Kuhnen, Ute Laengle und Roberto Laengle. Heidi und Erich Hinze wurden für ihre 40-jährige Vereinstreue geehrt. Für 50 Jahre wurden in Abwesenheit ausgezeichnet: Hannelore Kiefer, Fritz Kiefer, Anneliese Schwöble-Ulmer und Rainer Schwöble. Margarete Hübner, Verena Schmidt, Antonie Jerg und in Abwesenheit Gisela Giesler wurden für ihre 55-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zusätzlich ehrte der Vorstand Antonie und Walter Domzoll für die „langjährige und zuverlässige Betreuung des Saales“ bei Veranstaltungen des Vereins.

Schwarzwaldverein Weil am Rhein: Mitglieder 313; Vorsitzende: Rosemarie Lange, Gehrenweg 13 a, 79588 Efringen-Kirchen, Tel. 07628/ 17 18, E-Mail: vorstand@ schwarzwaldverein-weil-am-rhein.de; Aktivitäten: Wandern, Radtouren, Naturschutz

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Badische Zeitung vom 19. März 2019

„Wir können mehr als nur wandern“

Schwarzwaldverein zieht zufrieden Bilanz, auch wenn sinkende Mitgliederzahl Sorgen bereitet /
Großes Engagement im Naturschutz

BZ JHV 2019Als verdiente Mitglieder des Schwarzwaldvereins wurden Hermann Künzig, Heidi Hinze, Erich Hinze, Maria Steiert, Margarete Hübner, Verena Schmidt und Antonie Jerg (von links) geehrt.

FOTO: Siemann

WEIL AM RHEIN (ysie). „Gedanken wollen oft, wie Kinder und Hunde, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht“, zitierte die erste Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Weil, Rosemarie Lange, den Dichter Christian Morgenstern bei der Jahresversammlung am Sonntagnachmittag im katholischen Gemeindehaus. „Damit die Gelenke beweglich und das Gehirn flexibel bleiben“, rief sie die etwa 90 Anwesenden dazu auf, den anderen ihre Lieblingswanderwege zu zeigen und somit selbst als Wanderleiter aktiv zu werden.

Dabei brauche es sowohl anspruchsvolle Wanderungen wie auch kürzere Spaziergänge. Aus ihrem Jahresbericht ging hervor, dass man nicht nur aktiv die Freundschaft mit anderen Vereinen wie dem Club Vosgien de Ferrette und den Wanderwegen beider Basel pflegt, sondern auch mit örtlichen Vereinen und Institutionen wie dem Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde, der IG Velo, der Arbeitsgruppe Naturschutz Markgräflerland und dem Truz zusammenarbeitet. In Zusammenarbeit mit der Tourist-Info werden nun Wandervorschläge für Weil ausgearbeitet.
Es sei ein schönes und erfolgreiches Wanderjahr gewesen, fasste Wanderwart Hansjörg Aleth zusammen. 41-mal machten sich Mitglieder zu Fuß auf, fünfmal mit dem Fahrrad. Trotz vieler attraktiver Ziele, wie der Woche im Pfälzer Wald, einem Ausflug nach Beromünster oder einer Tour zum Oeschinen-See im Berner Oberland, lasse die Zahl der Teilnehmer aufgrund des fortschreitenden Alters der Mitglieder nach und die Touren seien im Laufe der Zeit kürzer und weniger anstrengend geworden, stellte er selbstkritisch fest. Roland Christ freute sich, dass die von ihm organisierten Fahrradtouren mit durchschnittlich 25 Mitfahrern auf steigendes Interesse stoßen, so dass aus Sicherheitsgründen nun eine Obergrenze eingeführt wird. Die Velofahrer besuchten das Müllmuseum in Wambach, erkundeten unbekannte Wege im Markgräflerland, machten sich auf nach Oberschwaben und fuhren stolze 100 Kilometer bei der Tour zur Illquelle.
Wegewart Otto Imgrund hat 2018 zusammen mit Hans Görres, Wolfgang Weber und Ulrich Borocco 90,25 Kilometer Wegenetz mit 79 Wegweiser-Standorten betreut, womit das Team auf 55 Stunden Arbeit kam. Die Wege verteilen sich auf Schallbach, Fischingen, Eimeldingen, Binzen und Weil. Dazu kam die Montage einer von Familie Reisch gestifteten neuen Bank am Hartberg-Ost. Imgrund dankte der Bergwacht Istein, die sich seit 2016 um das Wegenetz in Efringen-Kirchen kümmert.
Getreu dem Motto „Wir können mehr als nur wandern“ engagieren sich die Mitglieder auch im Naturschutz. Imgrund, der auch Naturschutzwart ist, organisierte im letzten Jahr elf Aktionen. Dazu gehörten Exkursionen, etwa ins Krebsbachtal, aber auch Mitmachaktionen wie die Entfernung von Feinstrahl und Goldrute und die Pflege von Orchideenwiesen. Jeden zweiten Freitag im Monat treffen sich die Helfer um 18 Uhr im Josefstüble, Interessierte sind willkommen.
Etwas Sorge bereitet dem Vorstand die Mitgliederstruktur. Neun Zugängen stehen 24 Austritte und acht Todesfälle gegenüber. Kassierer Lange rechnete vor, dass die ein- bis 70-jährigen Mitglieder eine ebenso große Gruppe stellten wie die 71- bis 80-Jährigen. Die Kasse hatte laut Kassierer Peter Lange im letzten Jahr einen leichten Verlust zu verzeichnen.

Ehrungen:

Für jahrelange Assistenz bei der Jahresversammlung Antonie und Walter Domzoll; für die erstmalige Teilnahme an mindestens 15 Wanderungen Gabriele Schwarz, Wolfgang Weber; für 25 Jahre Gudrun Vögtlin, Hermann Künzig, Maria Steiert, Erika Kuhnen, Fred Kuhnen, Ute Laengle, Roberto Laengle; für 40 Jahre Heidi Hinze, Erich Hinze; für 50 Jahre Hannelore Kiefer, Fritz Kiefer, Anneliese Schwöble-Ulmer, Rainer Schwöble; für 55 Jahre Margarete Hübner, Verena Schmidt, Antonie Jerg

Mitglieder: 313
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Badische Zeitung vom 8. Februar 2019

 

Wanderung ohne Schnee

Das Wetter hat dem Schwarzwaldverein kürzlich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei der geplanten Schneewanderung im Münstertal gab es nämlich, bis auf kleine Strecken an schattigen Abschnitten, keinerlei Schnee. Dennoch genossen die Wanderer von Münstertal bis Krummenlinden die hügelige Landschaft, mit Schwarzwald- und Bauernhäusern, großen freigehaltenen Flächen mit Schaf- und Ziegenherden mit kleinen Lämmern, die auch im Winter auf den Weiden stehen. Auch sahen die Wanderer unterwegs immer wieder Stollenausgänge. Ein Höhepunkt war die barocke Pfarrkirche des Klosters Sankt Trudpert aus dem 18. Jahrhundert. Eingekehrt wurde in einem historischen Gasthaus in Krummlinden, mit angrenzendem Bienenkundemuseum, wo sich viele der Vereinsmitglieder noch mit Honig direkt vom Imker eindeckten. Münstertal ist Luftkurort mit anerkanntem Heilstollenbetrieb
Müntertal

.Schwarzwaldverein: Auch ohne Schnee war es für die Wanderer schön im Münstertal.

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Weiler Zeitung vom 10. Januar 2019

Es geht nach Rottweil, Todtmoos und „ins Blaue"

Vorschau | Der Weiler Schwarzwaldverein stellt sein neues Jahresprogramm vor / Gäste sind willkommenTitelbild 2019 klein

Weil am Rhein. Der Schwarzwaldverein Weil am Rhein, der mit Rosemarie Lange erstmals unter dem Vorsitzeiner Frau steht, hat wiederein umfangreiches und viel-seitiges Jahresprogramm geplant. Nachdem das neue Wanderjahr am Dreikönigstag begrüßt worden ist, steht am 19. Januar der traditionelle Kaffeebummel zum Sattelhof an.

Am 2. Februar wird im Münstertal gewandert. Vom 3. bis 10. März ist eine Wanderwoche auf Teneriffa geplant. Örtliche Wanderführer begleiten die Teilnehmer auf den Wanderungen. Der Roche-Turm in Basel, mit 178 Metern das höchste Gebäude der Schweiz, wird am 30. März besichtigt.

Am 6. April wandert man auf dem Rheinuferweg von Hüningen aus, vorbei am Novartis-Campus, über die Drei-Rosen-Brücke, Richtung Wiese und zurück über Otterbach. Unter der Überschrift „Wasserkraft und Natur im Einklang" findet am 14. April eine Radtour entlang des Hüninger Kanals und des Rhein-Rhöne-Kanals, durch den Hardtwald über Bantzenheim nach Neuenburg statt.

Eine „Fahrt ins Blaue" ist für den 2. Mai geplant. Am 5. Mai geht es über den Hirnichopf zur Burgruine Gilgenberg im Gebiet Baselland. Auf dem Genießerpfad Hochtal Steig in Bernau wird a19. Mai gewandert.

Trinationaler Wandertreff

Am 2. Juni ist trinationaler Wandertreff in der Umgebung von Ferrette. Zum Mundenhof in Freiburg fahren die Teilnehmer am 13. Juni, und am 15. Juni geht es ins Berner Oberland. Vom 20. bis 23. Juni ist eine viertägige Drei-Flüsse-Fahrradtour geplant - inklusive Besichtigung des Thyssenkrupp-Testturms in Rottweil.

Am 27. Juli wandeln die Wanderer auf den Spuren der Habsburger. Durchs südliche Markgräflerland geht es am 22. August, und am 25. August ist man auf dem Lebküchlerweg in Todtmoos unterwegs.

Eine zweitägige Fahrradtour im Sundgau/Elsass ist am 7. und 8. September ge-plant. Vom 15. bis 22. September findet eine Wanderwoche im Allgäu statt. Gewandert wird im Gebiet Hopfensee/Füssen/Pfronten. Ein Sauserbummel durch die Efringer Rosemarie LangeReben auf herbstlichen Wegen steht am 3. Oktober an.

Am 9. November wird der Herbst am Schluchsee genossen, am 14. November spa-zieren die Teilnehmer von Kleinkems nach Efringen-Kirchen am Rhein entlang. Rund um das Lippisbacher Tal geht es am l. Dezember. Die Jahresabschlussfeier ist für den 14. Dezember terminiert.

Bei allen Wanderungen sind auch Gäste willkommen.

Die Hauptversammlung des Weiler Schwarzwaldvereins findet am 17. März im katho-lischen Gemeindehaus St. Peter und Paul statt. Beginn ist um 15 Uhr.


Rosemarie Lange, Vorsitzende
des Schwarzwaldvereins



Die Oberbadische vom 8. Januar 2019

Start ins neue Wanderjahr

Daurhütte 1
Die Ortsgruppenvorsitzenden Uli Nitsche und Rosemarie Lange. Foto: Wendt

Weil am Rhein/Lörrach - Zum festen Bestandteil im Terminkalender des Lörracher Schwarzwaldvereins gehört am Dreikönigstag die Wanderung zur Hermann-Daur-Hütte nach Ötlingen, um sich dort mit der Weiler Ortsgruppe zu treffen. Dieses Neujahrstreffen vor der Hütte bildete auch den Start ins neue Wanderjahr. Insgesamt rund 100 Mitglieder aus den Ortsgruppen nahmen bei kaltem, jedoch trockenem Wetter teil.

Zufrieden zeigten sich deshalb auch die Ortsgruppenvorsitzenden, Rosemarie Lange (Weil am Rhein) und Uli Nitsche (Lörrach), über die außerordentliche Resonanz. „Es werden jedes Mal mehr“, freute sich Nitsche. So waren unter anderem auch Gäste aus Grenzach-Wyhlen sowie Basel gekommen.
Daurhütte 2

Treffpunkt für die Mitglieder aus Weil war der Lindenplatz in Alt-Weil. Von dort aus ging die zweistündige Route über den Tüllinger sowie auf Lörracher Seite am Waldrand entlang zur Daur-Hütte. Die Mitglieder aus Lörrach starteten von der Wiesebrücke in Tumringen, um von dort über das Käferholz zum Zielort zu gelangen.

Noch bevor sich die Wanderer auf den Weg machten, nahmen sich eine Reihe fleißiger Mitglieder aus Weil und Efringen-Kirchen die Zeit, um einige Vorbereitungen für einen angenehmen und gemütlichen Aufenthalt rund um die Hütte zu treffen. So wurden dort Tische und Bänke aufgestellt, auf denen zur Stärkung Speisen wie verschiedene Gebäcksorten, Neujahrsbrezel sowie Getränke angerichtet waren. Zusätzliche Leckereien hatte die Lörracher Gruppe als Geschenk mitgebracht. Sehr begehrt zum Aufwärmen war auch der Glühwein, den Fritz Walter aus Efringen-Kirchen an seinem zur Hütte transportierten Gasofen kochte.

Nach etwa gut zweistündigem Aufenthalt begaben sich die Wanderer wieder auf den Heimweg.

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Badische Zeitung vom 4. Januar 2019

Mal gemütlich, mal anspruchsvoll

Das Jahresprogramm des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein hält für jeden Wanderer interessante Angebote parat

Chanderli

Das Chanderli ziert das neue Programmheft.
FOTO: Claus Linke

WEIL AM RHEIN (BZ). Die Zahl der Mitglieder ist im vergangenen Jahr zwar wieder ein wenig geschmolzen. Das Programm, das der Schwarzwaldverein für das neue Jahr nun vorgelegt hat, ist aber dennoch erneut sehr umfangreich und auch vielfältig ausgefallen und sollte für alle, die gerne zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs sind, interessante Ausflüge bereithalten.

Rosemarie Lange, die den Vorsitz im vergangenen Jahr von Hermann Künzig übernommen hatte, sieht dem neuen Vereinsjahr jedenfalls optimistisch entgegen. Dass das Wandern im Verein etwas ist, mit dem man vor allem die älteren Semester erreicht, damit hat man sich längst abgefunden. Den 31 Abgängen standen im vergangenen Jahr neun Neuzugänge gegenüber, von denen freilich keiner jünger als 55 Jahre war. Gleichwohl hat der Schwarzwaldverein damit aber immer noch 310 Mitglieder, die sich nun wieder über einen üppig gefüllten Veranstaltungskalender freuen können. 55 Termine sind eingetragen, also im Schnitt jede Woche einer, wobei von März bis Oktober natürlich mehr geboten ist.
Das Angebot trägt der Altersstruktur der Mitglieder Rechnung. Die Werktagswanderungen – immer donnerstags – sind leicht und gemütlich und bieten sich speziell für weniger trainierte Wanderer an. Bei den Samstags- und Sonntagswanderungen sind dagegen die Wanderer mit mittlerer bis guter Kondition gut aufgehoben. Doch egal ob gemütlich oder anspruchsvoll – am Ende gibt es immer eine Einkehr, denn die Geselligkeit soll schließlich nicht zu kurz kommen.
Gut angenommen werden auch die Velotouren, die der Schwarzwaldverein seit 2014 im Programm hat. Sechsmal lädt Roland Christ dieses Jahr zu einer Ausfahrt ein. Und fehlen dürfen natürlich auch die Wanderstammtische nicht, die immer am letzten Dienstag im Monat im Stadtcafé stattfinden und von diesem Jahr an immer um 17 Uhr beginnen.
Im übrigen bietet das umfangreiche Programm natürlich auch wieder Wanderungen in weiter entfernten Gegenden, etwa in der Ortenau, im Berner Oberland, im Schweizer Jura, am Bodensee, in den Vogesen oder im Sundgau, zu denen man mit einem Bus anreist. Und vom 15. bis 22. September steht wieder eine Wanderwoche an, die diesmal ins Allgäu führt.
Der Start ins Wanderjahr steht übrigens schon an diesem Sonntag an, wenn sich die Weiler mit den Lörracher Wanderfreunden an der Daur-Hütte treffen. Die Anreise erfolgt natürlich zu Fuß, um 12 Uhr trifft man sich am Altweiler Lindenplatz zum Abmarsch.

Mehr Informationen findet man im Internet unter www.schwarzwaldverein-weil-am-rhein.de.

 

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